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Nach Massenprotesten Sri Lankas Präsident Rajapaksa flieht vor Rücktritt auf die Malediven

Sehen Sie im Video: Sri Lankas Präsident flieht vor Rücktritt auf die Malediven.




Der srilankische Präsident Gotabaya Rajapaksa ist am Mittwoch nach den Protesten wegen der anhaltenden Wirtschaftskrise auf die Malediven geflohen. Rajapaksa, seine Frau und zwei Leibwächter hätten das Land an Bord eines Flugzeugs der Luftwaffe verlassen, sagte ein Beamter der Einwanderungsbehörde der Nachrichtenagentur Reuters. Die Behörden könnten nach dem Gesetz einen amtierenden Präsidenten nicht an der Ausreise hindern. Der Präsident sei zunächst nach Male, der Hauptstadt der Malediven, geflogen. Regierungskreisen zufolge werde er höchstwahrscheinlich in ein anderes asiatisches Land weiterreisen. Rajapaksa hatte zuvor angekündigt, sein Amt am Mittwoch niederzulegen. Die Proteste in Sri Lanka schwelten seit Mai und gipfelten am Samstag in der Erstürmung des Amtssitzes Rajapaksas in der Hauptstadt Colombo. Das Land befindet sich in der schwersten Wirtschaftskrise seit der Unabhängigkeit 1948.
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Seit Monaten demonstrieren Menschen in Sri Lanka gegen Präsident Gotabaya Rajapaksa. Für Mittwoch hatte er seinen Rücktritt angekündigt. Doch vorher ist er außer Landes geflohen.

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