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Südosttürkei: Wieder zwei Soldaten bei Anschlag getötet

Bei einem Sprengstoffanschlag in der Provinz Sirnak sind erneut zwei Sicherheitskräfte ums Leben gekommen. Anschließend sollen die Angreifer, mutmaßlich PKK-Anhänger, das Feuer auf eine Patrouille eröffnet haben.

Türkische Soldaten patrouillieren entlang einer Straße in der Provinz Sirnak

Türkische Soldaten patrouillieren entlang einer Straße in der Provinz Sirnak. In der Region kamen am Dienstag erneut zwei Sicherheitsleute ums Leben

Bei einem Anschlag im Südosten der Türkei sind zwei Angehörige der Sicherheitskräfte getötet worden. "Terroristen" hätten am Dienstag in der Provinz Sirnak zunächst einen Sprengsatz gezündet und dann das Feuer auf eine Patrouille eröffnet, teilte die Armee mit. Zwei weitere Angehörige der Sicherheitskräfte seien verletzt worden.

Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitsquellen, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK werde der Tat verdächtigt.

Die Lage in der Türkei eskaliert seit einem Selbstmordanschlag in der südosttürkischen Stadt Suruc am 20. Juli, der der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angelastet wurde. Die Zahl der getöteten Opfer stieg inzwischen auf 32. 

Mindestens 23 Menschen bei Anschlägen getötet

Nach dem Selbstmordattentat ermordeten PKK-Kämpfer zwei türkische Polizisten in Suruc, der sie der Kollaboration mit dem IS beschuldigten. Seitdem wurden bei Anschlägen und Gefechten in der Türkei mindestens 23 Menschen getötet, die meisten davon Sicherheitskräfte. 


Zusätzlich kamen zahlreiche Menschen bei türkischen Luftangriffen auf PKK-Stellungen im Nordirak ums Leben. Die türkischen Streitkräfte flogen zwar auch vereinzelte Angriffe gegen den IS, das militärische Vorgehen konzentriert sich aber auf die PKK.


mod / DPA