Susanne Osthoff Kein Kontakt mit der Familie


Die Archäologin Susanne Osthoff, die am Sonntag aus der Geiselhaft frei kam, hat den Irak verlassen, um mit ihrer Tochter einige Tage zu verbringen. Bei ihrer Familie hat sich die Osthoff noch nicht gemeldet, wie die Schwester berichtet.

Die Archäologin Susanne Osthoff, die am Sonntag aus der Geiselhaft entlassen wurde, hat den Irak inzwischen verlassen. Das bestätigte am Mittwoch das Auswärtige Amt. Osthoff wolle nun fern der Öffentlichkeit einige Tage mit ihrer Tochter verbringen. Wohin die 43-Jährige reiste, blieb unklar.

Zu ihrer Mutter und ihren Geschwistern hat sie noch keinen Kontakt aufgenommen. Das sagte Anja Osthoff am Mittwoch dem Bayerischen Rundfunk. "Toll wäre natürlich, wenn wir sie sehen könnten. Dann könnten wir das auch alle besser verarbeiten", sagte die Schwester. "Ich würde sie schon gerne sehen oder hören."

Sorge vor dem Medienrummel

Anja Osthoff zeigte aber auch Verständnis für ihre Schwester, die derzeit das Wohl ihrer Tochter im Blick habe: "Wenn sie jetzt beide zurückkommen, wird die Presse über sie herfallen, und das ist für so ein Kind schon sehr schwierig."

Die 43 Jahre alte Susanne Osthoff war am 25. November im Nordirak von Unbekannten entführt und am vergangenen Sonntag nach gut drei Wochen freigelassen worden.


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