HOME

Syrien-Konflikt: Nach US-Angriff auf Assad-Kämpfer: Darum greifen die USA nun doch in den Konflikt ein

Eigentlich mischen sich die USA nicht in den syrischen Bürgerkrieg ein. Eigentlich. Nun hat das US-Militär bei einem Angriff mindestens 100 Menschen getötet. Syriens Führung wirft den USA "Aggression" vor.

In Syrien hat das US-Militär bei einem Angriff mehr als 100 Assad-Kämpfer getötet

Eigentlich halten die USA sich aus den Kämpfen in Syrien heraus

DPA

Zahlreiche Kämpfer sind bei einem der seltenen Angriffe der US-Armee auf regierungstreue Truppen in Syrien ums Leben gekommen. Das US-Militär schätzte die Zahl der Toten im Osten des Bürgerkriegslandes auf mehr als 100, wie der Sender CNN berichtete. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte meldete mindestens 45 getötete Regierungskräfte. Die Anti-IS-Koalition griff nach eigenen Angaben mit Verbündeten in Selbstverteidigung aus der Luft und mit Artillerie an. Syriens Führung sprach hingegen von einer "Aggression" zur Terrorunterstützung.

Die USA gehören zwar zu den Gegnern von Syriens Machthaber Baschar al-Assad, vertreten aber eigentlich die Linie, sich aus dem Bürgerkrieg herauszuhalten. An der Spitze der internationalen Koalition bekämpfen sie nur die Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Ein Akt der Selbstverteidigung

Schon im vergangenen Jahr hatten sie jedoch Regierungskräfte angegriffen. Im April bombardierten sie nach einem verheerenden Giftgasangriff auf die von Rebellen kontrollierte Stadt Chan Scheichun einen syrischen Militärflughafen. Im Mai starben bei einem Angriff auf Syriens Armee und Verbündete im Süden des Landes mindestens acht Menschen. Das Pentagon sprach von Selbstverteidigung.

Als solche stellte das Anti-IS-Bündnis auch den neuen Zwischenfall am Mittwoch in der Provinz Dair as-Saur dar. Die Regierungsanhänger hätten im Euphrattal das Gebiet um ein Hauptquartier der Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) mit Panzer und Artillerie angegriffen. Dort hätten sich auch Soldaten des Anti-IS-Bündnisses aufgehalten.

Strategisch wichtig für den Kampf gegen den IS

Die SDF, von Kurden angeführt, sind eng mit Washington verbündet und bekämpfen mit Unterstützung der Koalition den IS. Das Gebiet um die frühere Extremistenhochburg Dair as-Saur nahe der Grenze zum Irak ist strategisch wichtig. Hier stehen sich SDF und Regierung gegenüber. Zudem liegen im Euphrattal wichtige Ölvorräte des durch den Bürgerkrieg schwer geschädigten Landes. Ein Offizieller der US-Armee sagte CNN, die Regierungskräfte hätten diese wohl erobern wollen.

Die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana bestätigte den Angriff. Aus syrischen Militärkreisen hieß es, mehr als 150 regierungstreue Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Unter den Toten seien auch afghanische Kämpfer gewesen. "Es ist so klar, dass es in Syrien nie Ziel der US-geführten Koalition war, den internationalen Terrorismus zu bekämpfen, sondern Syrien", twitterte der regierungstreue syrische Abgeordnete Fares Schehabi.

Syrien: Frieden liegt noch in weiter Ferne

Moskaus Soldaten, die die Assad-Truppen im Bürgerkrieg unterstützen, wurden nicht angegriffen. Die Anti-IS-Koalition erklärte jedoch, sie habe mit ihrem russischen Gegenüber vor, während und nach dem abgewehrten Pro-Regime-Angriff in regulärem Kontakt gestanden.

Syriens Regierungskräfte konnten in den vergangenen Monaten große Geländegewinne erzielen. Der Zwischenfall zeigt jedoch, wie weit das unter verschiedenen Gruppen aufgeteilte Land von einem Frieden entfernt ist. Weiter westlich setzte Syriens Luftwaffe zugleich ihre schwere Bombardierung eines Rebellengebietes nahe der Hauptstadt Damaskus fort und tötete Aktivisten zufolge mindestens 23 Zivilisten. 125 Zivilisten seien bei Luftangriffen auf die Region Ost-Ghuta verletzt worden, meldeten die Menschenrechtsbeobachter.

Die humanitäre Lage in der Region ist dramatisch

Syrische Jets fliegen seit Tagen Angriffe auf die Region, die vor allem von islamistischen Milizen kontrolliert wird und eines der letzten Rebellengebiete in Syrien ist. Die Menschenrechtler erklärten am Donnerstag, innerhalb von 72 Stunden seien mehr als 150 Zivilisten gestorben. Regierungstruppen haben das Gebiet seit langem eingeschlossen. Rund 400.000 Menschen sind fast vollständig von der Außenwelt abgeschnitten. Die humanitäre Lage ist dramatisch. Es herrscht akuter Mangel an Lebensmitteln und medizinischer Versorgung.

In Ost-Ghuta scheiterte auch der Versuch Russlands, des Irans und der Türkei, die Lage zu deeskalieren. Im Bemühen um ein Ende der Gewalt in Syrien wollen die Staatschefs der drei Länder zu einem weiteren Gipfel zusammenkommen. Teheran ist neben Moskau wichigster Verbündeter der Regierung, Ankara unterstützt Rebellen. Die drei Mächte hatten sich im vergangenen Jahr auf sogenannte Deeskalationszonen für Syrien geeinigt, wo seit Ausbruch des Bürgerkriegs 2011 mehr als 400.000 Menschen ums Leben kamen.

Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nannte Syriens Machthaber Assad am Donnerstag erneut einen "Mörder" und schloss Gespräche mit ihm aus. "Was sollen wir mit einem Mörder reden, der eine Million seiner Bürger getötet hat", sagte er in Ankara vor Lokalpolitikern.

tyr / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(