Täuschungsmanöver Der Terrorist im Brautkleid


Sicherheitskräfte im Irak haben sich von dem gesuchten Terroristen Haidar Mahdi nicht täuschen lassen: Er wollte sich verkleidet an irakischen Soldaten vorbeischmuggeln. Seine Tarnung als Braut flog aber auf.

Um die Sicherheitskräfte zu täuschen, hat sich eine Gruppe von Terroristen im Irak als Hochzeitsgesellschaft getarnt. Doch irakische Soldaten entdeckten die Extremisten, von denen einer ein weißes Brautkleid trug.

Die in Bagdad erscheinende Zeitung "Al- Sabah" berichtete, die Armee habe an einer Straßensperre nahe der Ortschaft Tadschi im Norden von Bagdad einen mit Schleifen und Blumen geschmückten Kleinbus gestoppt, in dem - so sah es zumindest auf den ersten Blick aus - ein Bräutigam, eine Braut und zwei festlich gekleidete männliche Hochzeitsgäste saßen.

Der Hochtzeits-Konvoi kam den Soldaten laut einem Bericht des Nachrichtensenders CNN verdächtig vor, weil die Insassen - bis auf die vermeintliche Braut - nur Männer waren. Außerdem soll ein Wagen der Aufforderung zu stoppen nicht nachgekommen sein.

Bei näherem Hinsehen habe sich jedoch herausgestellt, dass es sich bei der "Braut" um den Terroristen Haidar Mahdi handelte, beim "Bräutigam" um den ebenfalls gesuchten Abbas al-Dobbi.

Auch die zwei anderen Männer in dem Auto seien der Polizei namentlich bekannt gewesen. Die vier mutmaßlichen Terroristen wurden nach Angaben der Zeitung festgenommen.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker