Wahlrunde

Artikel zu: Wahlrunde

Linkskandidatin Jeannette Jara

Präsidentschaftswahl in Chile: Linkskandidatin Jara und Ultrarechter Kast in Stichwahl

In Chile gehen im Rennen um die Präsidentschaft die Linkskandidatin Jeannette Jara und der ultrarechte Politiker José Antonio Kast in die Stichwahl. Beim ersten Wahlgang am Sonntag kam die gemäßigte Kommunistin Jara nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der Stimmen auf rund 26,9 Prozent, gefolgt von Kast mit knapp 24 Prozent. In der entscheidenden zweiten Wahlrunde am 14. Dezember ist der deutschstämmige Kast laut Umfragen der Favorit. 
Rafal Trzaskowski (links) und Karol Nawrocki

Polen wählen in Stichwahl nächsten Präsidenten

In Polen wählen die Menschen am Sonntag in einer Stichwahl den neuen Präsidenten des Landes. Zwei Wochen nach der ersten Wahlrunde treten der liberale Pro-Europäer Rafal Trzaskowski und der Rechtsnationalist Karol Nawrocki an. Die jüngsten Umfragen deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin, in der ersten Runde hatte Trzaskowski nur knapp zwei Prozentpunkte vor Nawrocki gelegen.
Calin Georgescu

Rumänien-Wahl: Europäisches Gericht weist Antrag Georgescus gegen Annnulierung ab

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) hat einen Antrag des rechtsradikalen rumänischen Präsidentschaftskandidaten Calin Georgescu gegen die Annullierung seines Siegs in der ersten Wahlrunde abgewiesen. Seine Entscheidung begründete das in Straßburg ansässige Gericht am Dienstag damit, dass Georgescus Ansinnen "außerhalb des Geltungsbereichs" der Statuten des EGMR liege.
Video: Vor der zweiten Wahlrunde in Argentinien: Gewerkschaftler demonstrieren gegen rechten Präsidentschaftskandidaten

Video Vor der zweiten Wahlrunde in Argentinien: Gewerkschaftler demonstrieren gegen rechten Präsidentschaftskandidaten

STORY: Demonstrationen in Buenos Aires. Am Donnerstag sind in der argentinischen Hauptstadt Gewerkschaftsmitglieder auf die Straße gegangen, um gegen den Präsidentschaftskandidaten Javier Milei zu demonstrieren. Der radikal-liberale Kandidat hatte die erste Wahlrunde gewonnen. Die zweite Erfolgt im Oktober. Milei hat mit seinem Wahlkampf den Nerv vieler Wähler getroffen. In Argentinien herrschte zuletzt eine Inflation von 113 Prozent, das Land ist wirtschaftlich erheblich geschwächt, vier von zehn Wahlberechtigten haben mit Armut zu kämpfen. "Die Rechte muss wissen, dass es viel Widerstand in der Bevölkerung geben wird. Von links werden wir alles tun, um uns zu widersetzen und zu verhindern, dass sich ihre Projekte im Land festigen." "Der rechtsextreme Milei hat noch nicht gewonnen. Er ist ein Phänomen wie (der ehemalige brasilianische Präsident Jair) Bolsonaro, Donald Trump und andere. Traditionelle Regierungen stellen mit ihrem Handeln eine solche Katastrophe dar, dass diese rückschrittlichen, gefährlichen Alternativen nach oben kommen.“ Die Demonstrierenden wandten sich auch gegen den amtierenden Präsidenten Alberto Fernandez. Seine Politik wirke sich finanziell negativ auf Rentner, Arbeitslose und Arbeiter aus, so die Kritik.
Guatemala, Guatemala-Stadt: Präsidentschaftskandidat Bernardo Arevalo

Nach turbulentem Wahlkampf Linker Überraschungskandidat Arévalo gewinnt Präsidentschaftswahl in Guatemala

Sehen Sie im Video: Linker Überraschungskandidat Arévalo gewinnt Präsidentschaftswahl in Guatemala




Stichwahl um Präsidentenamt in Guatemala: Der linksgerichtete Kandidat Bernardo Arévalo hat sich nach Angaben des Obersten Wahlgerichts durchgesetzt. Nach Auszählung fast aller Stimmen kommt Arévalo demnach auf 59 Prozent. Damit endet in dem von Korruption geplagten Land nach zwölf Jahren die Herrschaft des rechten Lagers. Seine Rivalin Sandra Torres holte rund 36 Prozent der Stimmen. In der ersten Wahlrunde Ende Juni war Arévalo überraschend der Einzug in die Stichwahl gelungen. Sie war in dem unter Armut und Gewalt leidenden Land nötig geworden, nachdem Arévalo bei der ersten Wahlrunde am 25. Juni überraschend Platz zwei belegt hatte. Der 64-Jährige ist der Sohn des ersten demokratisch gewählten Präsidenten des Landes, Juan José Arévalo. Er hat versprochen, unter anderem das Bildungssystem zu verbessern und die Gewalt zu bekämpfen.