Zivilprozess

Artikel zu: Zivilprozess

US-Schauspieler Kevin Spacey

Außergerichtliche Einigung: Kevin Spacey entgeht Missbrauchsprozess in London

US-Schauspieler Kevin Spacey entgeht durch außergerichtliche Einigungen einem Zivilprozess wegen sexueller Übergriffe in Großbritannien. Spacey habe sich außergerichtlich mit drei Männern geeinigt, berichtete am Mittwochabend die Nachrichtenagentur PA unter Berufung auf eine Richteranordnung zur Einstellung des Verfahrens. Ursprünglich hätte in den drei Fällen im Oktober der Prozess gegen Spacey eröffnet werden sollen. Der 66-Jährige hat stets seine Unschuld beteuert.
Meta-Chef Mark Zuckerberg

Internetriesen vor Gericht: US-Musterprozess zu Social-Media-Sucht beginnt

In Los Angeles beginnt am Dienstag mit der Auswahl der Geschworenen ein Zivilprozess gegen mehrere US-Internetkonzerne wegen des Vorwurfs, ihre Plattformen gezielt suchtfördernd für Kinder und Jugendliche gestaltet zu haben. Beklagt sind Alphabet, Meta und Bytedance - die Unternehmen hinter den Plattformen Youtube, Instagram und Tiktok. Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Fall einer 19-jährigen Frau, deren Name mit K.G.M. abgekürzt wird. 
Amazon-Prime-Logo

Irreführung bei Prime Video: Amazon verliert im Streit um Werbung vor LG München

Der US-Konzern Amazon hat im Zusammenhang mit der Einführung von Werbung in seinem Streamingangebot Prime Video einen Zivilprozess vor dem Landgericht München I verloren. Eine E-Mail an die Amazon-Kunden im Januar 2024 sei irreführend gewesen, stellte das Landgericht München I in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil fest. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) begrüßte das Urteil als "sehr wichtig" auch mit Blick auf eine laufende Sammelklage in derselben Angelegenheit.
Festgeklebter Klimaaktivist

Klimaaktivisten nach Flughafenblockade zu 400.000 Euro Schadenersatz verurteilt

Nach einer Flughafenblockade von Klimaaktivisten hat das Landgericht Hamburg einer auf Schadenersatz klagenden Fluggesellschaft in einem Zivilprozess rund 400.000 Euro zugesprochen. Die von dem Unternehmen verklagten zehn Aktivisten der Gruppierung Letzte Generation haften als Gesamtschuldner gemeinsam unter anderem für Fluggastentschädigungen und entgangenen Gewinn, wie das Gericht in der Hansestadt am Dienstag mitteilte. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Berufung ist möglich. (Az. 325 O 168/24)