HOME

TUNNELUNGLÜCK: Der zweitlängste Tunnel der Welt

Nach dem verheerenden Tunnelbrand im Schweizer Gottardtunnel ist die Diskussion um eine zweite Röhre aktuell wie nie. Verkehrslenkungsmaßnahmen im Nadelöhr nach Süden sind laut Expertenmeinung unerlässlich.

Der 1980 eröffnete Gotthard-Tunnel ist mit 16,3 Kilometern der zweitlängste der Welt und eine der wichtigsten Nord- Süd-Verbindungen durch die Alpen. Er wird täglich von etwa 18 000 Fahrzeugen durchquert. Der 7,8 Meter breite Tunnel besteht aus einer Röhre mit zwei Fahrspuren. Daneben verläuft parallel ein Sicherheitsstollen, der über Schutzräume zugänglich und zur Rettung bei Katastrophen gedacht ist. Für Feuerwehrfahrzeuge ist der Stollen mit zwei Metern Breite allerdings zu eng. Alle 250 Meter gibt es Schutzräume, in denen jeweils rund 70 Menschen Platz finden.

Zu den wichtigsten technischen Einrichtungen gehört die Lüftungsanlage. In 15 Minuten kann die gesamte Luft im Fahrraum durch Frischluft ersetzt werden. Bei einer ADAC-Untersuchung schnitt der Gotthard-Tunnel 1999 mit der Gesamtnote »Gut« ab. Die ADAC-Experten kritisierten aber, dass der Verkehr aus beiden Richtungen nur durch eine Röhre fließt. Jedes vierte Fahrzeug, das den Gotthard durchquert, ist ein Lastwagen. Pro Jahr werden durchschnittlich 44 Unfälle und 5 Brände gezählt. 1994 wurde der Tunnel nach einem Lastwagenbrand für zweieinhalb Tage gesperrt.

Diskussion um zweite Röhre

In der Schweiz steht die Diskussion um den Bau einer zweiten Tunnelröhre für den Straßenverkehr durch den Gotthard nicht erst seit dem verheerenden Brand ganz oben auf der Tagesordnung. Nur damit, so die Experten, könnte das Verkehrswachstum aufgefangen werden. Vor dem Brand kam es am Gotthard an 55 bis 60 Tagen im Jahr zu Staus. Ohne Verkehrslenkungsmaßnahmen könnte diese Zahl bei einem 30-prozentigen Verkehrswachstum bis zum Jahr 2020 auf 246 Tage mit Staus anwachsen.

Kurz nach dem Unglück vom Gotthard ist die Diskussion wieder in vollem Gange. Die Polizei im Tessin fordert eine Kontingentierung des Schwerverkehrs. An der Grenze in Basel dürften nicht mehr Lastwagen in die Schweiz eingelassen als gleichzeitig am italienischen Zoll in Chiasso abgefertigt werden können.

Im Verkehrsministerium mit dem derzeitigen Bundespräsidenten Moritz Leuenberger an der Spitze wird der Bau einer zweite Röhre nicht befürwortet. Hier genießt der Gotthard nach der Beseitigung von Engpässen in den Ballungsgebieten Basel, Bern und Zürich sowie auf der stark befahrenen Ost-West-Achse erst dritte Priorität. Was den Transit am Gotthard angeht, so soll er mittelfristig ohnehin auf die Schiene verlagert werden. Der Gotthardbasistunnel, die neue Alpentransversale (NEAT), soll auf der Straße neue Kapazitäten schaffen.

Außerdem wurde zur Verkehrsverlagerung auch die leistungsabhängige Schwerverkehrsabgabe eingeführt. Der Bau einer zweiten Röhre stößt auch auf rechtliche Schwierigkeiten, denn nach dem Alpenschutzartikel der Schweizer Verfassung müsste diese per Volksabstimmung erst einmal geändert werden. Transportunternehmer befürworten den Bau einer zweiten Röhre sowohl aus Sicherheitsgründen wie auch aus Gründen des Verkehrsflusses. Ohne diese bliebe der Gotthard-Tunnel »ein unvollendetes Werk«, meinen Experten.

Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.