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UNGLÜCK: 18 Tote bei Flugzeugabsturz in Nepal

Unter den Verunglückten der Propellermaschine waren auch 13 deutsche Touristen, offenbar Kunden eines Münchner Veranstalters. Es gab keine Überlebenden.

In Nepal ist am Morgen ein Verkehrsflugzeug abgestürzt. An Bord waren 18 Menschen, darunter 13 deutsche Touristen, von denen niemand das Unglück überlebte.

Alle Insassen tot

Die Propellermaschine vom Typ Twin Otter stürzte in der Nähe des Urlaubsortes Pokhara im Westen des Landes ab. Außer den 13 Deutschen waren ein Brite und ein US-Amerikaner sowie drei Besatzungsmitglieder an Bord. Die Maschine prallte nahe Pokhara im Westen des Landes wahrscheinlich gegen einen Berg. Schlechtes Wetter gilt als eine mögliche Ursache für das Unglück. 13 Leichen wurden bereits geborgen.

Deutsche Reisegruppe unter den Opfern

Die Maschine war von Jomsom nach Pokhara 170 Kilometer westlich der Hauptstadt Katmandu unterwegs. Die Flugstrecke gilt als extrem schwierig, weil sie über eine tiefe Schlucht zwischen den Bergen Annapurna und Dhaulagiri führt. Die Deutschen gehörten zu einer Reisegruppe.

Noch keine weiteren Einzelheiten

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte den Absturz. Auf der Passagierliste des Flugzeuges stünden 13 deutsche Staatsangehörige, teilte ein Sprecher mit. Die Touristen stammten vermutlich aus verschiedenen Regionen in Deutschland. Eine Mitarbeiterin der Botschaft in Katmandu ist auf dem Weg zur Absturzstelle.

Reisegruppe aus München

Bei den 13 Deutschen unter den Todesopfern des Flugzeugabsturzs in Nepal handelt es sich offenbar um eine Reisegruppe des Münchner Tourismusveranstalters Hauser Exkursionen. »Wir haben die Vermutung, dass es sich bei der Mehrzahl der Toten um unsre Reisegruppe handelt, die in an diesem Tag geflogen ist«, erklärte Unternehmenssprecher Rainer Leyendecker am Donnerstag. Es gibt aber noch keine offizielle Bestätigung, hieß es. Die Firma steht mit dem Auswärtigen Amt in Berlin und der deutschen Botschaft in Kathmandu in Verbindung.

»Wir haben bisher nur die Vermutung, dass unsere gesamte Gruppe betroffen ist und dass es vermutlich keine Überlebenden gibt«, erklärte der Sprecher. Die Mitglieder der Reisegruppe kommen aus allen Teilen Deutschlands. Sobald Gewissheit über die Identität der Opfer besteht, werden die Angehörigen über das Auswärtige Amt informiert, und auch das Reisebüro wird in Verbindung mit ihnen bekannten Angehörigen treten