US-Gericht
Dinner mit Trump: Angeklagter plädiert auf nicht schuldig

Tatverdächtiger plädiert auf nicht schuldig. (Archivbild) Foto: William Lang/FR172065 AP/AP/dpa
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Nach dem Angriff auf das Gala-Dinner mit US-Präsident Trump droht dem Verdächtigen eine jahrzehntelange Haftstrafe. Jetzt haben seine Verteidiger vor Gericht Stellung bezogen.

Nach den Schüssen bei einem Gala-Dinner mit US-Präsident Donald Trump hat der mutmaßliche Täter die Schuld von sich gewiesen. Ein Verteidiger des 31-jährigen Cole Tomas Allen habe vor einem Bundesgericht in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig plädiert, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend. Nähere Angaben zur Begründung gab es zunächst nicht. Allen wird unter anderem die versuchte Ermordung des Präsidenten zur Last gelegt.

Nach Angaben der Ermittler soll der Tatverdächtige Ende April in das Hilton-Hotel in der Hauptstadt Washington eingedrungen sein, als dort Trump, Regierungsmitglieder und zahlreiche Journalisten beim jährlichen Abendessen der Korrespondentenvereinigung des Weißen Hauses versammelt waren. Der schwer bewaffnete Mann erreichte den Ballsaal des Dinners allerdings nicht. Ein Beamter der Sicherheitsbehörden wurde dabei angeschossen, wegen seiner Schutzweste aber nicht schwerer verletzt.

Neben dem versuchten Attentat auf den Präsidenten wird dem Angeklagten vorgeworfen, einen Bundesbeamten mit einer tödlichen Waffe angegriffen zu haben, der Transport von Schusswaffen und Munition mit dem Ziel, eine Straftat zu begehen, sowie das Benutzen, Tragen, Zeigen und Abfeuern einer Schusswaffe während eines Gewaltverbrechens. Allen hat sich nach Angaben der Justiz bislang nicht selbst zu den Vorwürfen geäußert.

dpa

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