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USA Iranisches Attentat auf saudischen Botschafter vereitelt

Die US-Behörden haben nach eigenen Angaben ein aus der iranischen Regierung heraus geplantes Attentat auf den saudi-arabischen Botschafter in den USA verhindert. Die iranische Führung weist die Vorwürfe zurück.

Justizminister Eric Holder hat dem Iran vorgeworfen, einen Mordanschlag auf den saudiarabischen Botschafter in den USA geplant zu haben. Dabei sei auch der Einsatz von Massenvernichtungswaffen vorgesehen gewesen.

Es sei ein verdächtiger Iraner in New York festgenommen worden. Ein weiterer Iraner mit US-Pass befinde sich auf freien Fuß im Iran.

Das Attentat sei von "Elemente der iranischen Regierung" geplant worden, sagte Holder, am Dienstag in Washington. Es handele sich dabei Mitglieder einer Spezialeinheit der Revolutionären Garden. Man werde den Iran zur Verantwortung ziehen.

Iran spricht von "konstruiertem Szenario"

Die iranische Führung hat die Vorwürfe der US-Regierung, in Anschlagsplanungen auf den saudi-arabischen Botschafter in Washington verwickelt zu sein, zurückgewiesen. Ein Berater von Präsident Mahmud Ahmadinedschad sprach am Dienstagabend von einem "konstruierten Szenario". Die USA wollten damit "die Aufmerksamkeit der amerikanischen Öffentlichkeit von den internen Problemen der Vereinigten Staaten ablenken", sagt er der Nachrichtenagentur AFP.

che/DPA/AFP DPA

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