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Vor Ende der Untersuchungen in Syrien: Russland lehnt mögliche Kriegsresolution der UN ab

Die Ergebnisse der UN-Untersuchungskommission in Syrien könnten eine Resolution für ein militärisches Eingreifen rechtfertigen. Vetomacht Russland möchte das verhindern.

Die russische Regierung sperrt sich weiter gegen eine Resolution des UN-Sicherheitsrats, die einen Militärschlag in Syrien erlauben könnte. Russland lehne "jede Resolution, die den möglichen Einsatz von Gewalt andeutet, ab", sagte Vizeaußenminister Gennadi Gatilow am Freitag der Nachrichtenagentur ITAR-TASS. Ein UN-Beschluss dürfe ein "militärisches Vorgehen gegen Syrien" nicht billigen.

Die USA streben weiterhin ein internationales Bündnis für eine Reaktion auf die vermuteten Giftgasangriffe in dem Bürgerkriegsland an. Am Donnerstagabend scheiterte allerdings die britische Regierung im Parlament mit einer grundsätzlichen Abstimmung über einen Militäreinsatz in Syrien. Im UN-Sicherheitsrat sehen sich beide Länder gemeinsam mit Frankreich einer Blockadepolitik Russlands und Chinas gegenüber, die mit ihrem Vetorecht die Entscheidung beeinflussen können. Moskau ist ein enger Partner des #link;http://www.stern.de/politik/baschar-al-assad-90282062t.html;syrischen Präsidenten Baschar al Assad# und hatte bereits mehrmals ein härteres Vorgehen gegen das Regime verhindert.

awö/AFP/DPA / DPA