HOME
+++ Ticker +++

Wahl in Großbritannien: Boris Johnson: "Erst Breakfast, dann Brexit"

Boris Johnson siegt, Jeremy Corbyn gibt sich geschlagen - und der Brexit soll demnächst kommen. Die Konservativen haben bei der Wahl in Großbritannien klar triumphiert. Alles Wichtige zur Wahl im stern-Ticker.

Nach Johnsons Wahlsieg: Großbritannien steuert auf Brexit Ende Januar zu

Der britische Premierminister Boris Johnson hat mit seinem haushohen Sieg bei der Parlamentswahl alle Erwartungen übertroffen und will den EU-Austritt seines Landes nun vollziehen. "Wir werden den Brexit bis zum 31. Januar vollenden, kein Wenn, kein Aber und kein Vielleicht", sagte Johnson am Freitag vor jubelnden Anhängern in London. Ein zweites Brexit-Referendum sei vom Tisch.

Er werde das Land einen, betonte Johnson. Er beendete seine Rede mit einem Wortspiel über die ähnlich klingenden Wörter Brexit und Breakfast (Frühstück): "Lasst uns den Brexit hinter uns bringen, aber lasst uns erstmal das Frühstück hinter uns bringen." Die Briten hatten im Sommer 2016 mit knapper Mehrheit für den Brexit gestimmt.  Wie geht es nun weiter? 

Die aktuellen Entwicklungen im Überblick:

+++ 11.11 Uhr: Klarheit nach Johnson-Wahlsieg treibt Aktienkurse in die Höhe +++

Der klare Sieg von Premierminister Boris Johnson und seinen konservativen Tories hat den britischen Aktienmarkt beflügelt. Der britische Leitindex FTSE 100 gewann zuletzt 1,62 Prozent auf 7391,04 Punkte - ungeachtet des starken britischen Pfund, das zum US-Dollar und zum Euro deutlich zulegte. Banken waren unter den größten Gewinnern. Auch der Dax gewann.

+++ 10.59 Uhr: Merkel gratuliert Johnson zum Wahlsieg +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat dem britischen Premierminister Boris Johnson zu seinem Wahlerfolg gratuliert. "Herzlichen Glückwünsch, Boris Johnson, zu diesem klaren Wahlsieg", sagte Merkel laut einem Tweet von Regierungssprecher Steffen Seibert am Freitag. "Ich freue mich auf unsere weitere Zusammenarbeit für die Freundschaft und enge Partnerschaft unserer Länder." Johnsons Konservative haben die Wahl in Großbritannien klar gewonnen.

+++ 10.45 Uhr: SPD-Politiker reagieren enttäuscht auf Wahlausgang in Großbritannien +++

SPD-Politiker haben sich enttäuscht über den Wahlausgang in Großbritannien geäußert. Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Niels Annen, sprach auf Twitter von "einem traurigen, katastrophalen Ergebnis für Labour". Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley bedauerte im Bayerischen Rundfunk, dass sich "differenzierende Töne" nicht hätten durchsetzen können.

+++ 9.04 Uhr: Premierminister Johnson: erst Frühstück, dann Brexit +++

Johnson hat seinen Plan bekräftigt, den EU-Austritt Großbritanniens wie geplant Ende Januar zu vollziehen. "Wir werden den Brexit bis zum 31. Januar vollenden, kein Wenn, kein Aber und kein Vielleicht", sagte Johnson vor jubelnden Anhängern in London. Mit dem klaren Sieg sei ein zweites Referendum über den Austritt aus der EU nun eindeutig vom Tisch.

Er werde das Land einen, versprach Johnson. Nachdem er sich mit ernster Miene für das Vertrauen bedankte, das einstige Labour-Wähler, die für ihn stimmten, in ihn gesetzt haben, blitzte sein Humor wieder auf: Er beendete seine Rede mit einem Wortspiel über die ähnlich klingenden Wörter Brexit und Breakfast (Frühstück): "Lasst uns den Brexit hinter uns bringen, aber lasst uns erstmal das Frühstück hinter uns bringen."

+++ 9.02 Uhr: SPD-Europapolitiker Geier für Verlängerung der Brexit-Übergangsfrist +++

SPD-Europapolitiker Jens Geier pocht auf eine Verlängerung der Brexit-Übergangsfrist über Ende 2020 hinaus. "Konstruktiv wäre eine Verlängerung des Übergangszeitraums, um nach einem Brexit ein für beide Seiten sinnvolles Abkommen auszuhandeln", sagte Geier. Nach jetzigem Stand blieben nur elf Monate Zeit für die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien.

+++ 7.43 Uhr: Trump gratuliert Johnson zu "großartigem" Wahlsieg +++

Nach dem Sieg der Tories hat US-Präsident Donald Trump Johnson gratuliert. Johnson habe einen "großartigen Sieg" eingefahren, schrieb Trump auf Twitter. Die USA und Großbritannien könnten nach dem von Johnson vorangetriebenen Austritt seines Landes aus der Europäischen Union einen "gewaltigen neuen Handelsvertrag" schließen.

Beide Länder streben nach dem für Ende Januar vorgesehenen Brexit ein Handelsabkommen an. Dieser Vertrag habe das "Potenzial, weitaus größer und lukrativer zu sein" als mögliche Abkommen mit der Europäischen Union, betonte Trump.

+++ 8.32 Uhr: EU-Politiker McAllister zweifelt an Brexit-Fahrplan +++

Nach dem Wahlsieg der Tories hat der deutsche EU-Abgeordnete David McAllister Zweifel an dem Brexit-Zeitplan geäußert. Das Ziel, die Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien bis Ende 2020 abzuschließen, sei "extrem ambitioniert, meines Erachtens ausgeschlossen", sagte der CDU-Politiker im Deutschlandfunk. Den mit dem Wahlsieg der Konservativen unausweichlich erscheinenden Austritt Großbritanniens nannte er "einen historischen Fehler".

Johnsons habe Müdigkeit und Empörung, die sich seit dem Brexit-Referendum in der Bevölkerung angesammelt habe, geschickt für sich ausnutzen und so die Wahl gewinnen können.

+++ 7.14 Uhr: Sebastian Kurz gratuliert Johnson zum "beeindruckenden Wahlsieg" +++

Österreichs designierter Kanzler Sebastian Kurz hat dem britischen Premierminister Boris Johnson zu einem "beeindruckenden Wahlsieg" gratuliert. Er hoffe, dass das Abkommen zum Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union nun rasch ratifiziert werden könne, schrieb der konservative Politiker auf Twitter. Dann könnten sich Großbritannien und die EU auf ihre künftige Beziehung konzentrieren, die so eng wie möglich sein solle.

+++ 6.38 Uhr: Amtlich: Johnsons Konservative holen absolute Mehrheit bei Parlamentswahl +++

Bei den Parlamentswahlen in Großbritannien hat die konservative Partei von Premierminister Boris Johnson die absolute Mehrheit errungen. Dies ergeben die bislang vorliegenden Auszählungsergebnisse aus dem größten Teil der Wahlkreise, wie die Sender BBC und Sky News am Freitagmorgen berichteten. Bereits Nachwahlbefragungen vom Vorabend hatten auf eine absolute Mehrheit für die Konservativen hingedeutet.

Die genaue künftige Sitzverteilung im Unterhaus stand am frühen Morgen zwar noch nicht fest. Die bis dahin vorliegenden Endergebnisse aus 600 von 650 Wahlkreisen gaben den konservativen Tories jedoch bereits 328 Sitze, womit die Schwelle zur absoluten Mehrheit überschritten war.

Die auf den Nachwahlbefragungen beruhende Prognose des Instituts Ipsos Mori deutete darauf hin, dass die Tories am Ende bei 368 Sitzen liegen könnten. Es zeichnete sich ihr bestes Wahlergebnis seit drei Jahrzehnten ab.

+++ 5.59 Uhr: Pfund profitiert von klarem Wahlausgang in Großbritannien +++

Der sich abzeichnende klare Sieg der britischen Konservativen bei der Parlamentswahl und der damit gestiegenen Wahrscheinlichkeit eines baldigen Endes des Brexit-Dramas haben das britische Pfund angetrieben. Die britische Währung legte sowohl im Vergleich zum Euro als auch zum Dollar deutlich zu. Zuletzt mussten für ein Pfund 1,3466 Dollar bezahlt werden und damit rund drei Cent oder rund zwei Prozent mehr als kurz vor Schließung der Wahllokale um 23 Uhr am Donnerstagabend.

Boris Johnson auf der Flucht vor den Live-Kameras

+++ 5.56 Uhr: Trump: "Sieht nach großem Sieg für Boris aus" +++

US-Präsident Donald Trump hat sich positiv zum voraussichtlichen Ausgang der Parlamentswahl in Großbritannien geäußert. "Sieht nach einem großen Sieg für Boris aus!", schrieb Trump in der Nacht zu Freitag auf Twitter.

Johnson war ähnlich wie Trump mit einem populistisch geführten Wahlkampf angetreten. Beide Politiker stehen sich nahe. Großbritannien und die USA wollen ein gemeinsames Handelsabkommen abschließen, sobald Großbritannien aus der EU ausgetreten und nicht mehr an EU-Regelungen gebunden ist.

+++ 5.44 Uhr: Schottische Nationalpartei will Schottland in EU halten +++

Die Vorsitzende der Schottischen Nationalpartei (SNP), Nicola Sturgeon, hat nach der Parlamentswahl in Großbritannien angekündigt, für ein zweites Unabhängigkeits-Referendum kämpfen zu wollen. "Boris Johnson hat erstens kein Recht, Schottland aus der EU zu nehmen und zweitens kein Recht zu verhindern, dass das schottische Volk über seine eigene Zukunft bestimmt", sagte die schottische Regierungschefin am frühen Freitagmorgen in der BBC.

+++ 5.26 Uhr: Britischer Finanzminister: Geschmeidiger Abschied aus der EU +++

Der britische Finanzminister Sajid Javid hat nach dem prognostizierten Wahlsieg seiner konservativen Tories einen geordneten Brexit versprochen. "Die Leute haben vollkommen die Teilung des Landes abgelehnt und für die Einigkeit votiert", sagte Javid in der BBC. "Sie wollen den Brexit vom Tisch haben", betonte er. Seine Partei werde mit Premierminister Boris Johnson an der Spitze nun hart dafür arbeiten, den EU-Ausstieg zu vollziehen. "Wir werden den geschmeidigsten Abschied von der EU haben", sagte Javid. Großbritannien wolle ein freundschaftliches Verhältnis zur EU beibehalten.

+++ 5.12 Uhr: Johnson nennt Wahlausgang "starkes neues Mandat für Brexit" +++

Der britische Premierminister Boris Johnson hat den klaren Sieg seiner konservativen Tories bei den Parlamentswahlen als "starkes neues Mandat" für den Brexit bezeichnet. Er habe nun den Wählerauftrag, das Land zusammenzuführen und es "voranzubringen", sagte Johnson in London.

+++ 5.09 Uhr: Johnson hält seinen Wahlkreis mit klarer Mehrheit +++

Boris Johnson hat seinen Londoner Wahlkreis Uxbridge mit klarer Mehrheit halten können. Johnson versammelte rund 7000 Stimmen mehr auf sich als sein nächster Mitbewerber, wie die örtliche Wahlleitung bekanntgab. Im Vorfeld waren Spekulationen laut geworden, Johnson könnte seinen Parlamentssitz verlieren, seine Partei die Wahl aber insgesamt gewinnen. Dies hätte die Position des Premierministers schwächen können.

+++ 5.01 Uhr: Liberalen-Chefin Swinson verliert Mandat +++

Die Chefin der britischen Liberaldemokraten, Jo Swinson, hat bei der Parlamentswahl ihr Mandat verloren. Das teilte der zuständige Wahlleiter im schottischen Dunbartonshire East mit. Ihr Sitz ging an die Kandidatin der Schottische Nationalpartei SNP. Swinson hatte sich dafür ausgesprochen, den Brexit einfach abzusagen. Noch vor wenigen Monaten gab sie das Ziel aus, Premierministerin zu werden. Die Liberaldemokraten gehören zu den Verlierern der Wahl.

+++ 4.51 Uhr: Jeremy Corbyn kündigt Rückzug als Labour-Parteichef an +++

Labour-Chef Jeremy Corbyn hat als Konsequenz aus dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Parlamentswahl in Großbritannien erste Konsequenzen gezogen. Er werde die Partei nicht mehr in einen weiteren Wahlkampf führen, sagte der Parteichef in London. Es sei jedoch nach der Niederlage ein Reflektionsprozess für die Partei notwendig, den er als Parteichef begleiten wolle.

+++ 3.34 Uhr: EU-Gipfel berät am zweiten Tag über Eurozone und Brexit nach Unterhaus-Wahl +++

Die EU-Staats- und Regierungschefs setzen heute ihre Beratungen in Brüssel fort. Am Vormittag ziehen die Gipfel-Teilnehmer eine Zwischenbilanz der Reform der Eurozone. Auf diesem Feld kamen mehrere Projekte wie die Vollendung der Bankenunion oder die Stärkung des Euro-Rettungsfonds ESM zuletzt nur schleppend voran. Ab Mittag beraten die Staats- und Regierungschefs über das Ergebnis der britischen Unterhauswahl und die Auswirkungen auf den Brexit.

+++ 2.30 Uhr: Michel: Sind für die nächsten Schritte beim Brexit bereit +++

Nach der Parlamentswahl in Großbritannien kommt es im Ringen um den Brexit nach Ansicht von EU-Ratspräsident Charles Michel nun auf das Parlament in London an. "Wir werden sehen, ob es für das britische Parlament möglich ist, das Austrittsabkommen zu akzeptieren" sagte Michel nach dem EU-Gipfel in Brüssel. "Falls das der Fall ist, sind wir bereit für die nächsten Schritte."

+++ 2.07 Uhr: Ehering in britischer Wahlurne entdeckt +++

Einen Ehering haben Helfer in einer Wahlurne in Großbritannien gefunden. Das Schmuckstück wurde in einer Schule in Hale Barns in der Nähe von Manchester entdeckt, wie der Bezirksrat Trafford auf Twitter mitteilte. Der Fund führte sogleich zu höhnischen Kommentaren: "Bin überrascht, dass Boris (Johnson) ihn nicht in seine Tasche gesteckt hat", schrieb ein Mann. Die Briten hatten am Donnerstag ihr neues Parlament gewählt.

+++ 2.01 Uhr: Nach Wahldebakel für Labour: Rücktrittsforderungen an Parteispitze +++

Nach der sich abzeichnenden verheerenden Niederlage der britischen Labour-Partei bei der Parlamentswahl hat es erste Rücktrittsforderungen an die Parteispitze gegeben. Einer Prognose zufolge fuhren die britischen Sozialdemokraten ein historisch schlechtes Ergebnis ein. "Labours Führungsspitze sollte die Verantwortung übernehmen", twitterte Labour-Kandidat Phil Wilson. Labour Chef Corbyn und Finanzexperte John McDonnell müssten gehen, forderte der BBC zufolge Gareth Snell, der für die Sozialdemokraten im mittelenglischen Stoke-on-Trent antrat.

+++ 1.36 Uhr:  Britischer Minister Gove: Corbyn ist ein Hindernis für Großbritannien +++

Die Unentschlossenheit des Labour-Chefs Jeremy Corbyn beim Brexit war nach Ansicht von Staatsminister Michael Gove ein Grund für das schlechte Abschneiden der britischen Sozialdemokraten. Sollte sich die Wahlprognose bestätigen, dann verstärke das den Eindruck, dass "Corbyns Führung der Labour-Partei ein Hindernis für die weitere Entwicklung dieses Landes darstellt", sagte Gove dem Fernsehsender ITV.

+++ 0.15 Uhr: Bei britischer Wahl zeichnet sich Triumph für Johnson ab +++

Bei der Parlamentswahl in Großbritannien zeichnet sich ein klarer Sieg von Premierminister Boris Johnson ab. Nachwahlbefragungen des Instituts Ipsos Mori deuteten darauf hin, dass die konservativen Tories die absolute Mehrheit erobert haben könnten. Die Partei errang demnach 368 der insgesamt 650 Parlamentssitze. Die oppositionelle Labour-Partei würde dieser Prognose zufolge bei nur 191 Sitzen landen.

+++ 23.31 Uhr: SPD-Europapolitikerin Barley dämpft Hoffnung auf rasche Brexit-Lösung +++

Die SPD-Europapolitikerin Katarina Barley dämpft die Hoffnung auf ein rasches Ende des Brexit-Streits. Johnson habe mit "der leeren Versprechung" gepunktet, den Brexit schnell abhandeln zu können, erklärte die Vizepräsidentin des Europaparlaments. Zunächst müsse der Austrittsvertrag durch das britische und das Europäische Parlament. "Und danach geht es erst richtig los: Die zukünftige Beziehung des Vereinigten Königreiches mit der EU muss verhandelt werden", erklärte Barley. "Johson will das in wenigen Monaten schaffen - das wird nicht funktionieren."

nik / anb / DPA / AFP
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
Füllhorn Rente 63 ?
Wer 2018 NEU in den Ruhestand ging a) und die „abschlagsfreie Rente 63“ mit mindestens 45 Versicherungsjahren kassierte, erhielt im Schnitt 1265 Euro monatlich, 1429 Euro (als Mann) bzw. 1096 Euro (als Frau) RENTE. b) und wer die „normale“ Altersrente kassierte, erhielt monatlich im Schnitt 950 Euro, 1080 € (als Mann) bzw. 742 Euro (als Frau) RENTE. Nach Adam Riese bedeutet das, das erst Zeiten ab dem 18. LJ für die Rentenversicherung gewertet werden, dass männliche Nicht-Akademiker über 45 Arbeitsjahre hinweg mehr als 25 Euro monatlich pro Stunde verdient haben müssten. sprich: ab 1973 ! (zu DM-Zeiten 50 DM Stundenverdienst ! ... als Nicht-Akademiker ??) Meine Erfahrung ist, dass man mit 18 zur Armee musste und das anschließende Studium frühestens im 25 LJ beenden konnte -- also in 1981 ! (25 + 45 = 70. LJ mit Altersrente ohne Abzüge). Ergebnis: erst in 2026 könnten vergleichbare Akamdemiker (nach 45 Vers.Jahren) in VOLLE Rente gehen. PS: Nach Rechnung der „Die Linke“ bräuchte man über 37 Jahre hinweg einen Stundenverdienst von mind. 14,50 Euro (29 DM), um NICHT auf die „Grundsicherung für Altersrentner“ angewiesen zu sein; also den statistischen Wert von 800 Euro mtl. Rentenbezug zu überschreiten. Wer erkennt den Zaubertrick der „abschlagsfreien Rente 63“ ? Wer kennt den Zaubertrick, in weniger Zeit, mit weniger Ausbildung, maximale Top-Renten-Ergebnisse zu erzielen ? (welches nicht einmal die gierigsten Börsenbanker und Versicherungsmakler in einer Demokratie für realisierbar hielten) ?