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Was mich bewegt: Nichts wird gut in Afghanistan

Zum dritten Mal seit Beginn der westlichen Intervention werden in Afghanistan Präsidentschaftswahlen stattfinden. Die Taliban haben angekündigt, jeden umzubringen, der sich daran beteiligt.

Von Axel Vornbäumen

Manchmal muss ich an Peter Struck denken, den früheren Verteidigungsminister. Unser Verhältnis war rau, aber herzlich. Ich hatte mal geschrieben, sein Satz "Die Sicherheit Deutschlands wird am Hindukusch verteidigt" sei Stuss. Er nannte mich daraufhin bei nächster Gelegenheit ein "A... hoch 3". Es war die Zeit der Sinnsuche für den deutschen Militäreinsatz in Afghanistan. Die Begründungen wandelten sich, und manchmal war der Ehrgeiz überbordend naiv. Das Land sollte langfristig zu einer Demokratie – ja, was eigentlich? – umerzogen werden. Das ist schiefgegangen, wie zu besichtigen ist, auch wenn das repräsentative Silberbesteck der Demokratie demnächst wieder ausgepackt wird.

Afghanistan ist ein gescheitertes Experiment

Zum dritten Mal seit Beginn der westlichen Intervention werden dort Präsidentschaftswahlen stattfinden. Die Taliban haben angekündigt, jeden umzubringen, der sich daran beteiligt. So viel zur Stabilität in diesem Land, an dem der Westen längst sein gesteigertes Interesse verloren hat – und nun nicht mal mehr nach Gründen sucht, warum er dort seine Truppen abziehen kann. Nähme man all das ernst, was über die Jahre verlautbart wurde, dann gäbe es auch keine. Die Truppen müssten bleiben. Afghanistan – es ist letztlich ein gescheitertes Experiment moralisch aufgeladener Außen- und Sicherheitspolitik. Zu große Töne wurden gespuckt. Wahrscheinlich auch, weil man von der Legitimität des eigenen Tuns nie so richtig überzeugt war.

Die Kolumne ...

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(