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Welternährungsgipfel in Rom: Eine Milliarde Menschen hungern

Anlässlich des Welternährungsgipfels in Rom hat die Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, die Zahl von mehr als einer Milliarde Hungernder in der Welt als nicht annehmbar bezeichnet.

Anlässlich des Welternährungsgipfels in Rom hat die Präsidentin der deutschen Welthungerhilfe, Bärbel Dieckmann, die Zahl von mehr als einer Milliarde Hungernder in der Welt als nicht annehmbar bezeichnet.

Sie hoffe, dass bei dem dreitägigen Gipfeltreffen der UN-Organisation für Ernährung und Landwirtschaft (FAO) Lösungen gefunden würden, sagte die frühere Bonner SPD-Bürgermeisterin am Montag im ZDF-Morgenmagazin. Trotz der hohen Zahl hungernder Menschen auf der Welt habe es "auch Fortschritte gegeben". So gebe eine ganze Reihe von Ländern, in denen der Hunger besiegt sei. Hauptproblem sei das "Wachstum der Weltbevölkerung".

Der Welthungerhilfe zufolge muss "mehr in landwirtschaftliche Entwicklung investiert werden". Insgesamt seien die "Ursachen richtig erkannt", fügte Dieckmann hinzu. Das Vorhaben der Bundesregierung, zusätzliche Entwicklungsgelder für die Förderung der Landwirtschaft bereit zu stellen, bezeichnete Dieckmann als "richtig".

An dem Gipfel, der am Morgen von Papst Benedikt XVI. eröffnet werden sollte, nimmt außer dem gastgebenden italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi kein Staats- oder Regierungschef der acht führenden Industriestaaten teil.

AFP / AFP