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Königlicher "Unsinn": Wie Trump mit Gerüchten um die britischen Royals auf Schlagzeilen-Fang ging

Der heutige US-Präsident Donald Trump hat in den 80er- und 90er-Jahren offenbar gezielt Gerüchte gestreut, um für seine Unternehmen zu werben. Sehr zum Unmut der britischen Königsfamilie.

Donald Trump und Prinz Charles (links)

Wirken nach außen harmonisch: Prinz Charles (l.) und US-Präsident Donald Trump am Montag dieser Woche. Es war der erste Tag von Trumps Großbritannien-Besuch.

DPA

Donald Trump nimmt es nicht so genau, wenn es um Fakten geht. Das ist nicht neu. Vor wenigen Wochen wurde er bei seiner 10.000 Lüge erwischt – seit seiner Amtseinführung als US-Präsident im Januar 2017.

Nun könnte man wohlwollend anmerken: Trump ist sich treu geblieben. Halb- und Unwahrheiten scheint er schon seit Jahrzehnten zu verbreiten. Oder wie es die Royal Family, das britische Königshaus, genannt hat: "Unsinn".

Das zeigt eine – sagen wir: Retrospektive – von CNN. Der US-Sender hat anlässlich des Staatsbesuchs von Trump in Großbritannien, inmitten des Brexit- und Regierungschaos', einige Schlagzeilen aus vergangener Zeit ausgekramt. Die offenbar vom heutigen US-Präsidenten mit gezielten Gerüchten lanciert wurden. Dabei immer wieder Thema: Das vermeintliche Interesse der Royals an Trump, beziehungsweise an eine seiner Immobilien und an einer Clubmitgliedschaft im Mar-a-Lago.

Donald Trump befeuert die Gerüchteküche 

Die Gerüchteküche brodelte zwischen 1981 und 1995, kochte zum Teil über. Und die Gerüchte soll Trump selbst gestreut haben, wie CNN anhand mehrerer Beispiele veranschaulicht. Trump, damals noch Unternehmer, wollte wohl die Werbetrommel für seine Trump Organization rühren und unter anderem seinen neuen Wolkenkratzer, den Trump Tower in New York City, bewerben. Oder einfach nur sich selbst.

  • In den Jahren 1981, 1982 und 1983 kursierte in New Yorks Boulevardblättern etwa das Gerücht, Prinz Charles und Diana wären am Kauf einer Immobilie im Trump Tower interessiert. Der Wolkenkratzer eröffnete 1983. Die Luxuswohnung mit 21 Schlafzimmern, an der es angeblich Interesse gab, sollte fünf Millionen US-Dollar kosten. Später dementierte der Buckingham Palast, als die Berichte auch von Nachrichtenagenturen weiterverbreitet wurden, dass dahinter "keine Wahrheit" stecke. Trump selbst räumte später in seiner Autobiografie ("The Art of the Deal", 1987) ein, dass dieses Gerücht den Trump Tower mehr als alles andere beworben habe. Urheber der Spekulationen sei er aber nicht gewesen, sondern ein Reporter. 
  • Die Gerüchte um einen Immobilienkauf rissen nicht ab. Noch 1992 dementierte der Buckingham Palast entsprechende Berichte. Das hielt Trump aber nicht davon ab, die Spekulationen anzuheizen beziehungsweise aufrechtzuerhalten: 1993 wurde er in der "Howard Stern Show" gefragt, ob es wahr sei, dass Lady Diana nach einem Apartment im Trump Tower suche. "Das ist wahr", sagte Trump (wie CNN in einem Video zeigt). Allerdings knüpfte er den vermeintlichen Verkauf an eine Bedingung: Diana müsse auf einer Party im Mar-a-Lago erscheinen. "Sie kann das Apartment nicht haben, wenn sie nicht zu der Party kommt", sagte Trump. 
  • Ein Jahr später, also 1994, erschien eine "New York Post"-Titelseite: "Prinzessin von New York", hieß es dort. Diana stünde kurz davor, eine 3,5-Millionen-Dollar-Wohnung im Trump Tower zu kaufen. Das habe eine Quelle "nahe am Deal" verraten. Auch, dass der berühmte Komponist Andrew Lloyd Webber an Diana vermittelt habe. Eine Sprecherin von Lloyd Webber dementierte nun gegenüber CNN, das sei reine Fiktion gewesen. Der Buckingham Palast kommentierte die Gerüchte schon damals ausführlich im "Guardian": "Dieser Bericht ist hoch spekulativer Unsinn. Es ist einfach nicht wahr", hieß es etwa. Der Autor der "New York Post"-Geschichte, der auch für CNN arbeitete, könne sich an die Quelle des Gerüchts nicht mehr erinnern. Er schloss jedoch nicht aus, dass es Trump selbst gewesen sein könnte.
  • Nur zwei Monate später kursierte ein neues Gerücht: Prinz Charles und Prinzessin Diana hätten eine Mitgliedschaft in Trumps neuen Privatclub, dem Mar-a-Lago, beantragt. Dieser eröffnete 1995. Trump selbst hätte sich um den Antrag gekümmert, der von Charles und Diana ausgefüllt worden sei, so eine Mitarbeiterin zur "Palm Beach Post". In der "New York Times" bestätigte Trump: "Ich habe mich um die Anträge gekümmert." Der Buckingham Palast dementierte: "Das ist kompletter Nonsens", so eine Sprecherin. "Sie sind dem Club nicht beigetreten" und hätten auch keine Aufnahmegebühr von jeweils 50.000 Dollar, wie kolportiert, bezahlt.
  • Kurz darauf lauteten die Schlagzeilen, Charles und Diana seien Ehrenmitglieder des Mar-a-Lago geworden. "Diese Story ist absoluter Nonsens, völlig unwahr. Niemand von ihnen ist Mitglied", dementierte der Buckingham Palast. Und: "Diese Geschichte wurde von Mr. Trump zusammengebraut, um Publicity für seinen Club sicherzustellen." Deutliche Worte, die Trump zu einer Stellungnahme zwangen. "Ich habe beiden geschrieben und ihnen eine Ehrenmitgliedschaft angeboten", sagte er, "wir haben bisher noch keine Rückmeldung bekommen." Trump wisse aber, dass Charles in Mar-a-Lago gewesen sei und es gemocht hätte. 

Übrigens: Bei Trumps Staatsbesuch in Großbritannien hatte es zahlreiche Proteste gegeben. Das belegen Bilder und Videos. Nur nicht für Trump. "Wo sind die Proteste? Ich sehe keinerlei Proteste", sagte Trump am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Er habe lediglich eine "sehr, sehr kleine Gruppe" von Demonstranten gesehen. "Also vieles davon sind Fake News, ich hasse es zu sagen", attackierte der US-Präsident mal wieder die Medien.

Quellen: CNN (Artikel), CNN (Video), "New York Post" (Titelseite von 1994), "The Guardian" (Dementi des Buckingham Palace)

Besuch in Großbritannien: Das sind die Proteste, die Donald Trump als Fake News bezeichnet
Vor dem Parlamentsgebäude lassen Aktivisten wie schon beim Besuch des US-Präsidenten vor einem Jahr einen riesigen Ballon in Form eines Trump-Babys mit Windeln aufsteigen

Vor dem Parlamentsgebäude lassen Aktivisten wie schon beim Besuch des US-Präsidenten vor einem Jahr einen riesigen Ballon in Form eines Trump-Babys mit Windeln aufsteigen

AFP
fs
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(