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Zweite Vertretung in Afghanistan Deutschland eröffnet Konsulat in Masar-i-Scharif


Die Bundeswehr bereitet sich auf einen Rückzug aus Afghanistan vor, die diplomatischen Beziehungen sollen zukünftig im Vordergrund stehen. Die Botschaft in Kabul soll bald eine Außenstelle bekommen.

Deutschland wird nach einem Zeitungsbericht im kommenden Jahr eine zweite diplomatische Vertretung in Afghanistan einrichten. Zusätzlich zur Botschaft in der Hauptstadt Kabul solle in Masar-i-Scharif ein Konsulat eröffnet werden, schreibt die Tageszeitung "Die Welt" in seiner Dienstagsausgabe. Ein Gebäude sei bereits gefunden, derzeit werde noch über den Kaufpreis verhandelt. Schon jetzt gibt es dem Bericht zufolge rund 15 konsularische Vertretungen in Masar-i-Scharif, zum Beispiel von Pakistan, Russland, Indien, dem Iran und der Türkei. Auch die Amerikaner planten ein Konsulat in der viertgrößten Stadt Afghanistans.

Im nordafghanischen Masar-i-Scharif wurde 2006 das größte Feldlager der Bundeswehr im Ausland errichtet. Vor einem Jahr übernahmen die afghanischen Sicherheitskräfte dort offiziell das Kommando von der Internationalen Schutztruppe Isaf. Die Hauptstadt der Nordprovinz Balch gilt als sehr sicher.

ono/DPA DPA

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