HOME

Anfrage der Piratenpartei: Ist Berlin für eine Zombie-Katastrophe gerüstet?

Wie würde Angela Merkel reagieren, wenn plötzlich ein Haufen Zombies in Berlin einfällt? Mit dieser Frage durfte sich der Berliner Senat nach einer Anfrage der Piratenpartei beschäftigen.

Im Kino und in Grusel-Romanen geistern sie herum - nun hat es die Piratenpartei geschafft, dass sich auch die Berliner Verwaltung mit Untoten beschäftigen muss. "Ist Berlin für den Fall einer Zombie-Katastrophe gerüstet?", lautete eine Kleine Anfrage der Piratenpartei-Abgeordneten Christopher Lauer und Simon Kowalewski. Berliner Medien berichteten am Mittwoch ausführlich darüber.

Die US-amerikanische Seuchenschutzbehörde habe ein Handbuch für das Szenario des Ausbruchs einer Zombie-Katastrophe verfasst, heißt es in der Anfrage. Die beiden Parlamentarier wollten nun wissen, ob der Berliner Senat ebenfalls plant, "ein derartiges Handbuch für ein solches Katastrophenszenario in Berlin zu erstellen?".

Katastrophenvorsorge mal anders

Die Antwort der Berliner Gesundheitsstaatssekretärin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) fiel pflichtgemäß und humorlos aus. Entgegen der Annahme der Piratenpartei handle es sich nicht um ein Handbuch mit Verhaltensweisen während einer Zombie-Katastrophe, sondern um einen Comic, beschied die Staatssekretärin den Fragestellern. Die US-Behörde habe das Thema bewusst überspitzt dargestellt, um Jugendlichen das Thema Katastrophenschutz näher zubringen. Die Art und Weise der Darstellung entspreche nicht dem Verständnis des Senats von sinnvoller Katastrophenvorsorge, lautete die Antwort.

Schade, denken da wohl die Abgeordneten der Piratenpartei, denen sehr wohl klar war, dass es sich bei dem vermeintlichen Handbuch um einen Comic zu Aufklärungszwecken handelt. Das erläutert Christopher Lauer in einem Podcast auf seiner Homepage. Aufgrund des großen Erfolges der Kampagne in den USA gab es die Überlegung, dass die Bedrohung von Zombies auch in Deutschland mehr junge Menschen für den Katastrophenschutz interessieren könnte. Aufgrund des großen Medienechos auf seine Kleine Anfrage, sieht Christopher Lauer sich in diesem Punkt bestätigt. Schließlich habe die Geschichte es sogar in die RTLII-Nachrichten gebracht. Und die würden mehr junge Menschen einschalten als die Tagesschau.

vim/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.