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Nach Amokfahrt von Münster: AfD-Vorsitzender kritisiert Parteikollegin Beatrix von Storch

Was die AfD-Politikerin Beatrix von Storch zu dem Attentat in Münster auf Twitter von sich gab, widerstrebte offenbar nicht nur großen Teilen der Bevölkerung – sondern auch ihren Parteigenossen.

Reaktionen auf AFD-Hetze: "Es gibt Menschen, die sind nicht integrierbar - Storch gehört dazu"

Was die AfD-Politikerin Beatrix von Storch in Bezug auf das Attentat in Münster auf Twitter von sich gab, widerstrebte offenbar nicht nur großen Teilen der Bevölkerung – sondern auch ihren Parteigenossen. Der AfD-Vorsitzende Jörg Meuthen hat seine Parteikollegin für deren Kommentare nach der Amokfahrt mit drei Toten und mehr als 20 Verletzten kritisiert.

"Ich bin kein Freund von Schnellschüssen in solchen Fällen", sagte Meuthen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Gefahr sei, dass "man so nachvollziehbaren und vermeidbaren Zorn auf sich zieht".

Die stellvertretende AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag hatte unmittelbar nach den ersten Meldungen über die Amokfahrt bei Twitter nahegelegt, ein Flüchtling sei für die Tat verantwortlich. Als klar war, dass dies nicht stimmt, legte sie nach, der Täter von Münster sei zumindest ein "Nachahmer" islamistischer Gewalttäter. Von Storch ist in der Vergangenheit wiederholt durch ähnlich "streitbare" Tweets aufgefallen.

Reaktionen auf AFD-Hetze: "Es gibt Menschen, die sind nicht integrierbar - Storch gehört dazu"
wt / AFP
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