Der Iran bestätigt die Tötung eines Spitzenfunktionärs – und greift Israel nun noch härter an. Trump kritisiert die Nato-Länder. Alle Entwicklungen zum Irankrieg im Newsblog.
Wichtige Updates
Anna Aridzanjan

Iran richtet mutmaßlichen Mossad-Spion hin
Irans Justiz hat am Morgen einen mutmaßlichen Spion für den israelischen Geheimdienst Mossad hinrichten lassen, berichtet die Nachrichtenagentur Tasnim. Der Mann sei im vergangenen Jahr während des Zwölftagekriegs festgenommen worden.
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hieß es weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als zehn Männer hingerichtet, denen Irans Justiz eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst vorwirft. Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert.
Bei der Festnahme seien eine große Menge Bargeld sowie Spionage- und Satellitentelefone gefunden worden, hieß es weiter. Dem Mann wurde vorgeworfen, Bilder und Informationen über sensible Anlagen an den Mossad übermittelt zu haben. Angeworben sei er ursprünglich durch einen Führungsoffizier in Schweden. Es habe auch ein Treffen in Berlin stattgefunden. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig verifizieren.
In den vergangenen Monaten wurden bereits mehr als zehn Männer hingerichtet, denen Irans Justiz eine Verbindung zum israelischen Geheimdienst vorwirft. Israel hatte im Juni 2025 zwölf Tage lang Krieg gegen den Iran geführt und gemeinsam mit den USA zentrale Atomanlagen bombardiert.
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Anna Aridzanjan

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs lädt Saudi-Arabien die Außenminister arabischer und islamischer Staaten am heutigen Mittwochabend zu neuen Beratungen ein. Bei dem Treffen in der Hauptstadt Riad gehe es darum, sich gemeinsam um die Förderung von Sicherheit und Stabilität in der Region zu bemühen, teilte das Außenministerium mit. Einzelheiten zu den eingeladenen Staaten oder eine Gesamtzahl erwarteter Minister wurden nicht genannt.
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Anna Aridzanjan

Nach Angaben aus Teheran ist ein Geschoss auf dem Gelände des iranischen Atomkraftwerks Buschehr eingeschlagen. Das Kraftwerk selbst sei nicht beschädigt worden, teilen die iranischen Behörden der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) mit. Es habe auch keine Verletzten gegeben. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi ruft zu höchster Zurückhaltung in dem Konflikt auf, um einen nuklearen Unfall zu vermeiden.
Das AKW Buschehr ist das einzige iranische Kernkraftwerk und liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Der Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Derzeit baut der staatliche russische Atomkonzern Rosatom einen zweiten Reaktorblock.
Das AKW Buschehr ist das einzige iranische Kernkraftwerk und liegt etwa 760 Kilometer südlich von Teheran am Persischen Golf. Der Reaktor russischer Bauart liefert seit 2011 Strom. Derzeit baut der staatliche russische Atomkonzern Rosatom einen zweiten Reaktorblock.
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Anna Aridzanjan

Iran rächt getöteten Sicherheitschef Laridschani mit Streumunition
Guten Morgen auch von mir, liebe Leserinnen und Leser.
Bei dem heftigen iranischen Raketenangriff aus Rache für den Tod eines Spitzenfunktionärs der Islamischen Republik, bei dem zwei Menschen getötet wurden, kamen offenbar mit Streumunition versehene Gefechtsköpfe zum Einsatz, das berichten mehrere Medien. Am Einschlagsort in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv seien ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 70 und 80 Jahren getötet worden, teilte der Rettungsdienst mit.
Mit der Attacke sei die Tötung des Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Ali Laridschani, vergolten worden, berichtet die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim.
Streumunition gehört zu den sogenannten geächteten Waffen. Warum viele Länder sie trotzdem einsetzen, und welche Waffen im Krieg (eigentlich) noch tabu sind, sehen Sie in dieser Übersicht meines Kollegen Phil Göbel:
Bei dem heftigen iranischen Raketenangriff aus Rache für den Tod eines Spitzenfunktionärs der Islamischen Republik, bei dem zwei Menschen getötet wurden, kamen offenbar mit Streumunition versehene Gefechtsköpfe zum Einsatz, das berichten mehrere Medien. Am Einschlagsort in der Stadt Ramat Gan nahe Tel Aviv seien ein Mann und eine Frau im Alter zwischen 70 und 80 Jahren getötet worden, teilte der Rettungsdienst mit.
Mit der Attacke sei die Tötung des Generalsekretärs des Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Ali Laridschani, vergolten worden, berichtet die den Revolutionsgarden nahestehende Nachrichtenagentur Tasnim.
Streumunition gehört zu den sogenannten geächteten Waffen. Warum viele Länder sie trotzdem einsetzen, und welche Waffen im Krieg (eigentlich) noch tabu sind, sehen Sie in dieser Übersicht meines Kollegen Phil Göbel:
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Matthias Urbach
Die israelische Armee hat die Bewohner eines zentralen Viertels der libanesischen Hauptstadt Beirut zur Evakuierung aufgerufen. Der arabischsprachige israelische Armeesprecher Avichay Adraee verbreitete in Onlinediensten eine „dringende Warnung an die Einwohner des Viertels Baschura“. Die israelische Armee werde dort in Kürze gegen eine Anlage der pro-iranischen Hisbollah-Miliz vorgehen.
Adraee veröffentlichte eine Karte des Viertels mit einem Gebäude, dem Anwohner "zu ihrer eigenen Sicherheit" auf eine Distanz von mindestens 300 Metern fernbleiben sollten.
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Matthias Urbach
Bei israelischen Angriffen im Zentrum der libanesischen Hauptstadt Beirut sind mindestens sechs Menschen getötet, 24 weitere verletzt worden. Das berichtet das libanesische Gesundheitsministerium.
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Matthias Urbach
Mehrere Golfstaaten melden erneut Drohnen- und Raketenangriffe
Die Vereinigten Arabischen Emirate teilen mit, ihre Flugabwehr reagiere „auf die Bedrohungen durch Raketen und Drohnen aus dem Iran“. Derweil berichten Journalisten von mehreren lauten Explosionen in der emiratischen Metropole Dubai.
Auch Saudi-Arabien und Kuwait melden Angriffe. Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärt, die Armee habe insgesamt sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört. Die kuwaitische Armee erklärt etwas vager: „Die kuwaitische Luftabwehr fängt derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab.“
Auch Saudi-Arabien und Kuwait melden Angriffe. Das saudiarabische Verteidigungsministerium erklärt, die Armee habe insgesamt sechs Drohnen im Osten des Landes zerstört. Die kuwaitische Armee erklärt etwas vager: „Die kuwaitische Luftabwehr fängt derzeit feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab.“
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Matthias Urbach
Die US-Streitkräfte haben bunkerbrechende Bomben eingesetzt, um besonders geschützte iranische Raketenstellungen an der Straße von Hormus anzugreifen. „Mehrere“ der Bomben mit einem Gewicht von jeweils knapp 2,3 Tonnen seien „erfolgreich eingesetzt“ worden, teilt das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.
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Matthias Urbach
Die israelische Armee hat offenbar ohne Vorwarnung ein Viertel im Zentrum von Beirut angegriffen. Das berichten libanesische Medien. Die israelische Armee visierte demnach das Viertel Sukak al-Blat an, wo sie vergangene Woche eine Filiale des Hisbollah-nahen Finanzunternehmens Al-Kard Al-Hassan attackiert hatte. Die israelische Armee griff demnach auch südliche Vororte der Hauptstadt des Libanon an.
Vor ihrem Angriff im Zentrum von Beirut in der vergangenen Woche hatte die israelische Armee einen Evakuierungsaufruf veröffentlicht.
Vor ihrem Angriff im Zentrum von Beirut in der vergangenen Woche hatte die israelische Armee einen Evakuierungsaufruf veröffentlicht.
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Matthias Urbach
Iranische Raketen zerstören ein Haus nahe Tel Aviv, dabei sterben mindestens zwei Bewohner. Das teilen israelische Rettungskräfte mit. In Tel Aviv und umliegenden Gebieten sind offenbar mehrere Raketen eingeschlagen.
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Matthias Urbach
US-Streitkräfte greifen nach eigenen Angaben Stellungen entlang der iranischen Küste nahe der Straße von Hormus an. Die dort stationierten iranischen Anti-Schiff-Raketen stellten eine Gefahr für die internationale Schifffahrt dar, teilt das US-Militär mit.
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Eugen Epp
Iran bestätigt Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani
In den iranischen Staatsmedien wird der Tod des iranischen Sicherheitschefs Ali Laridschani bestätigt. Israels Verteidigungsminister, Israel Katz, hatte am Morgen erklärt, der einflussreiche Sekretär des Nationalen Sicherheitsrates sei bei einem Angriff getötet worden.
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
Die den Revolutionsgarden nahe stehende Nachrichtenagentur Fars teilt mit, dass Laridschani zum „Märyrer” geworden sei. Auf dem ehemaligen Twitteraccount des ranghöchsten Sicherheitsbeamten hieß es, „ein Diener Gottes ist als Märtyrer zu seinem Herrn gelangt.”
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Eugen Epp
Erneuter Angriff auf US-Botschaft im Irak
Die US-Botschaft in Bagdad ist erneut unter Beschuss geraten. Von dem Gebäude im hoch gesicherten Regierungsviertel steigt Rauch auf, berichten irakische Medien. Bisher hat sich niemand zu der Attacke bekannt. Erst vor zwei Tagen war bei einem Angriff offenbar ein Abwehrsystem an der Botschaft getroffen worden.
„Verbotene Gruppen” hätten die Botschaft erneut angegriffen, teilen die irakischen Streitkräfte mit. Es handle sich um einen „Terrorangriff” auf die Souveränität des Landes. Ministerpräsident Mohammed al-Sudani verurteilt Angriffe auf Botschaften und andere diplomatische Vertretungen im Land. Es handle sich dabei um „kriminelle Versuche, den Irak, seine Sicherheit und Stabilität” zu gefährden.
Der Irak grenzt an den Iran und ist im Zuge des Kriegs ebenfalls Schauplatz von Angriffen. Im Irak haben die mit Teheran verbündeten Milizen großen Einfluss, die immer wieder Angriffe auf US-Truppen im Land für sich beanspruchen. In den vergangenen Tagen gab es unter anderem Angriffe auf einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad.
Der Irak grenzt an den Iran und ist im Zuge des Kriegs ebenfalls Schauplatz von Angriffen. Im Irak haben die mit Teheran verbündeten Milizen großen Einfluss, die immer wieder Angriffe auf US-Truppen im Land für sich beanspruchen. In den vergangenen Tagen gab es unter anderem Angriffe auf einen US-Militärstützpunkt in der Nähe des Flughafens von Bagdad.
Imago Images
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Eugen Epp
Israel meldet neue Angriffe aus dem Libanon: Laut israelischen Medien hat die Hisbollah am Abend Dutzende Raketen und Drohnen auf Nordisrael gefeuert. Demnach gab es Schäden durch Einschläge von Raketenteilen. Unter anderem sei ein Wohnhaus getroffen worden. Berichte über Verletzte gibt es bisher nicht. In mehreren Gegenden im Norden Israels sowie in israelischen Siedlungen im Westjordanland heulen Warnsirenen.
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Eugen Epp
Israel hat heute im Laufe des Tages erklärt, den Kommandeur der iranischen Basidsch-Miliz, Gholamresa Soleimani, getötet zu haben. Nun bestätigt auch Teheran den Tod von Soleimani. Er sei bei Angriffen der USA und Israels getötet worden, melden staatliche Medien. Der Tod von Sicherheitschef Ali Laridschani wird bisher aber nicht bestätigt.
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DPA · AFP · Reuters · SID
due / nik / km / urb