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Berlins Innensenator warnt weiter Körting: "Für mich ist der Spuk noch nicht vorbei"


Für den November befürchteten Deutschlands Behörden einen Terroranschlag auf deutschem Boden und verschärften die Sicherheitsmaßnahmen. Es geschah nichts. Berlins Innnesenator Körting will die Zügel trotzdem noch nicht lockern.

Die Frist ist abgelaufen, nichts ist passiert: Berlins Innensenator Ehrhart Körting hält eine Entwarnung angesichts der Hinweise auf mögliche Terroranschläge dennoch für verfrüht. "Es gab Hinweise, die durchaus plausibel erschienen und die konkreter waren als frühere Hinweise. An dieser Sachlage hat sich durch Zeitablauf noch nichts geändert", sagte Körting am Montag in Berlin der Nachrichtenagentur dpa. "Für mich ist der Spuk noch nicht vorbei." Körting fügte hinzu: "Ich würde jetzt nicht Hurra schreien und sagen: Alles ist vorbei." Wie lange die strengeren Sicherheitsmaßnahmen aufrechterhalten werden müssten, könne er aber nicht sagen.

Zu der zusätzlichen Belastung für die Berliner Polizei, die schon seit langem über zu viele Überstunden klagt, meinte Körting: "Sie müssen eben in so einer Situation die Prioritäten anders setzen als vorher. Wenn Sie eine Terrorwarnlage haben, wie wir sie haben, dann werden Ressourcen eben besonders in diesen Bereich gegeben." Das sei ähnlich wie am 1. Mai oder in anderen Ausnahmesituationen.

DPA DPA

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