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Ablöse schon im Juli: Regierung bestätigt Wechsel an BND-Spitze - Kahl folgt Schindler

Die Bundesregierung hat den Wechsel an der Spitze des Bundesnachrichtendienstes (BND) bestätigt: Neuer BND-Präsident wird der bisherige Abteilungsleiter im Bundesministerium der Finanzen, Bruno Kahl.

Das Logo des Bundesnachrichtendienstes (BND)

Der Bundesnachrichtendienst bekommt einen neuen Chef

Der Verwaltungsjurist Bruno Kahl löst zum 1. Juli Gerhard Schindler als Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes ab.
Eine Begründung für den Wechsel an der Spitze des Auslandsgeheimdienstes nannte die Bundesregierung am Mittwoch in Berlin nicht. Der 53 Jahre alte Kahl arbeitet als Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium und gilt als enger Vertrauter von Ressortchef Wolfgang Schäuble.

BND verabschiedet sich von Schindler

Schindler wird in den einstweiligen Ruhestand versetzt. Der 63-jährige BND-Chef wäre in knapp zwei Jahren regulär in Pension gegangen. Der BND ist seit Jahren von Affären und Pannen belastet. Schindler hatte zuletzt Gesundheitsprobleme. Kanzleramtschef Peter Altmaier dankte Schindler in einer Mitteilung für seine "langjährige, verdienstvolle Arbeit" seit 2012.

In die Zukunft gerichtet erklärte Altmaier: "Der Bundesnachrichtendienst steht in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen, die alle Bereiche seiner Arbeit betreffen."