USA-Besuch Warum Wadephul und Klingbeil in getrennten Fliegern nach Washington reisten

Lars Klingbeil (l.) und Johann Wadephul begrüßen sich beim Boxenstopp auf Island
Lars Klingbeil (l.) und Johann Wadephul freuten sich beim Boxenstopp auf Island über ihr kurzes Zusammentreffen
© Michael Kappeler / DPA
Auf dem Weg in die USA treffen sich die Bundesminister Wadephul und Klingbeil auf Island – jeder mit einem eigenen Flugzeug. Warum waren sie nicht zusammen unterwegs?

Das Verteidigungsministerium hat den Einsatz zweier Maschinen für Flüge von Außenminister Johann Wadephul (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) in die USA gerechtfertigt – beide Luftwaffenjets standen bei einem Tankstopp auf Island nebeneinander. Die weitere Reisendurchführung sei so unterschiedlich, dass man sowieso zwei Luftfahrzeuge habe einsetzen müssen, sagte ein Sprecher des Verteidigungsressorts in Berlin.

Aus dem Auswärtigen Amt hatte es zur Frage, ob die beiden Minister nicht hätten zusammen fliegen können, bereits geheißen: "Bei Reisen wird stets geprüft, ob diese gemeinsam durchgeführt werden können. Die aktuellen Reisen von Außenminister Wadephul und Vizekanzler Klingbeil ließen sich aufgrund des unterschiedlichen Programmablaufes nicht zusammenlegen." So hatte Wadephul etwa noch bilaterale Gespräche in Island. Er wolle zudem länger in den USA bleiben und von Washington nach New York weiterreisen.

Wadephul und Klingbeil machen Zwischenstopp: Maschinen mussten tanken

Zur Begründung für den Zwischenstopp auf Island erläuterte das Verteidigungsministerium, dass nur zwei kleinere Flugzeuge zur Verfügung gestanden hätten, die tanken mussten. Eine Maschine mit weiterer Reichweite sei gerade mit Kanzler Friedrich Merz (CDU) nach Indien unterwegs. Auf der Nordhalbkugel fliege man wegen eines üblichen Windbandes dauerhaft mit Gegenwind, weswegen man meistens auch tanken müsse, sagte der Sprecher.

DPA
epp

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