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FDP "Wann Bubatz legal?": Christian Lindner äußert sich zu Cannabis-Legalisierung – mit kurioser Formulierung

Christian Lindner: Er will bald "Bubatz" legal machen.
Christian Lindner: Er will bald "Bubatz" legal machen.

© Kay Nietfeld/ / Picture Alliance
Die Cannabis-Legalisierung war bei den Koalitionsverhandlungen eines der großen Themen. Dann kam die Realität dazwischen: Der Ukraine-Krieg verschob die Prioritäten. Nun macht Christian Lindner allen Konsument:innen Hoffnung – mit einer kuriosen Formulierung.

Für junge Wähler:innen war die Legalisierung von Cannabis eine wichtige Frage bei der Bundestagswahl 2021. Die Grünen setzten sich traditionell für die Legalisierung der weichen Droge ein, schließlich signalisierten auch FDP und SPD Zustimmung.

Dass Hanf als Rauschmittel legalisiert werden soll, steht sogar im Koalitionsvertrag und soll damit in der aktuellen Regierungsperiode umgesetzt werden. In den ersten Monaten der neuen Regierung bewegte sich bislang allerdings nichts: Andere Themen wie die Inflation oder der Krieg in der Ukraine bestimmten das Nachrichtengeschehen und das Regierungshandeln.

Christian Lindner: "Wann Bubatz legal?"

Nun äußerte sich Finanzminister Christian Lindner auf Twitter. Lindner verspricht darin, dass die Legalisierung "bald" erfolgen solle – mit einer kuriosen Formulierung. Seinen Tweet beginnt er mit der Frage "Wann Bubatz legal?", ein Meme, dass sich in den letzten Monaten immer stärker durchgesetzt hat. Bubatz steht als Slang-Ausdruck für einen Joint, also eine cannabishaltige Zigarette.

Die Information von Christian Lindner wurde auch an anderer Stelle bestätigt. Der Bundesdrogenbeauftragte Burkhard Blienert erklärte, gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium und weiteren Ressorts "einen gründlichen Konsultationsprozess" zu starten. "Es geht darum, das Wissen und die Erfahrungen zu bündeln, aber auch Einwände und Vorbehalte sehr offen anzusprechen", sagte der SPD-Politiker der Deutschen Presse-Agentur.

Für die geplante kontrollierte Freigabe von Cannabis in Deutschland sollen dementsprechend fachliche Vorbereitungen beginnen. In die weiteren Vorbereitungen sollten auch die Länder, Kommunen, Verbände, Wissenschaft und die Zivilgesellschaft eingebunden werden.

tvm / km

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