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Claudia Sünder Fake-Lebenslauf: Hat die Berliner Senatssprecherin geschwindelt?

Claudia Sünder steht seit ein paar Wochen stark in der Öffentlichkeit – aber nicht wegen ihrer Tätigkeit als Berliner Senatssprecherin. Der Autor Hans-Joachim Lehmann veröffentlicht ein Pamphlet, das sich mit angeblichen Ungereimtheiten im Lebenslauf der Politikerin beschäftigt. In dem 79 Seiten umfassenden Dokument bezeichnet er die Politikerin als "Flunkerqueen" in Bezug auf ihren Lebenslauf. Sünder will vor dem Landgericht Berlin verbieten lassen, dass kritische Aussagen über ihre Vita getätigt werden. Am 26. Juli wurde der Beschluss gefasst, dass es "hinreichende Anhaltspunkte" für eine kritische "subjektive Wertung" von Lehmann gebe. Er darf weiter behaupten, dass es sich bei Sünders Lebenslauf um "fast komplett geschwindelte Angaben" handelt. Kritik äußerte das Gericht auch an persönlichen Angaben zu Sünder, die offiziell vom Berliner Senat veröffentlicht wurden. Dort sei als erste Station der SPD-Politikerin eine Tätigkeit als "Redakteurin Pressedienst Berlin" angegeben. In Wirklichkeit habe sich die Tätigkeit aber auf "unbedeutende Regionalzeitungen" beschränkt. Sünder weist alle Vorwürfe zurück und will Beschwerde gegen den Gerichtsbeschluss einlegen.
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Das Landgericht Berlin hat den Beschluss gefasst, dass es Anzeichen für falsche Angaben im Lebenslauf der Politikerin gibt. Der Berliner Autor Hans-Joachim Lehmann hatte ein 79-seitiges Dokument veröffentlicht, in dem er die Politikerin als "Flunkerqueen" bezeichnet. 

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