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De Maizière hat Erfolg: Deutschland nimmt zwei Guantánamo-Häftlinge auf

Die Dauerdiskussion hat ein Ende: Deutschland wird zwei Häftlinge aus dem umstrittenen US-Gefangenenlager Guantánamo aufnehmen. Zwei Bundesländer haben sich erbarmt.

Deutschland wird zwei ehemalige Insassen des US-Gefangenenlagers Guantánamo aufnehmen. Einer von ihnen solle nach Hamburg kommen, ein zweiter nach Rheinland-Pfalz, gab Innenminister Lothar de Maizière am Mittwoch in Berlin bekannt. Bei dem einen Häftling soll es sich einem Zeitungsbericht zufolge um einen Syrer handeln, bei dem anderen um einen Palästinenser aus dem Westjordanland, berichtete der "Kölner-Stadt-Anzeiger".

Der Entscheidung war eine mehrmonatige Prüfung vorangegangen, ob von den Männern eine Gefährdung der Sicherheit ausgehen könnte. "Wir werden keine Terroristen ins Land holen", sagte de Maiziere. Die Aufnahme eines dritten von den USA vorgeschlagenen Häftlings lehnte er ab. Dies gelte auch für die Zukunft: "Weitere Aufnahmen in Deutschland wird es nicht geben."

In zahlreichen Bundesländern hatte es in den vergangenen Monaten Vorbehalte gegen eine Aufnahme von Insassen des Gefangenenlagers gegeben, das die USA nach den Anschlägen vom 11. September 2001 in dem Militärstützpunkt auf Kuba eingerichtet hatten. Zeitweise wurden dort etwa 780 Menschen ohne rechtsstaatliches Verfahren gefangengehalten.

"Neue Lebenschance" in "einigen Wochen"

De Maiziere begründete die Entscheidung mit humanitären Aspekten, Sicherheitsinteressen Deutschlands und der Einschätzung des Gefangenenlagers an sich. Die Bundesregierung unterstütze damit die Bemühungen um eine Schließung des Lagers. Die USA hätten Ende vorigen Jahres um die Aufnahme von drei Männern aus Palästina und Syrien gebeten. Den Dritten habe er aus Sicherheitserwägungen abgelehnt.

Mit der Ankunft der beiden Araber in Deutschland sei in "einigen Wochen" zu rechnen, sagte de Maiziere. Details würden nicht veröffentlicht, da sie die Chance auf einen Neuanfang in einem nichtöffentlichen Umfeld haben sollten. "Ihnen wird eine neue Lebenschance eröffnet, ohne die Sicherheitsbelange der Bevölkerung zu tangieren", sagte de Maiziere. Beide hätten keinerlei Bezüge zu Deutschland und sprächen nur Arabisch.

Der Minister ließ durchblicken, dass der Bewegungsspielraum der Männer zunächst eingeschränkt werden könnte. Wichtiger als solche rechtlichen Fragen sei ihre Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Beide seien gezeichnet durch Persönlichkeitsveränderungen durch die lange Haft. Gegen beide liegen laut de Maiziere weder in den USA, in ihren Herkunftsländern noch in Deutschland strafrechtlich relevante Vorwürfe vor.

Applaus von Amnesty und den Grünen

Amnesty International und die Grünen begrüßten die Entscheidung. "Die Bundesregierung hat das menschenverachtende 'System Guantanamo' oft und zurecht kritisiert", erklärte die Gefangenenhilfsorganisation. "Jetzt leistet auch Deutschland endlich einen Beitrag zum Ende dieses Menschenrechtsskandals." Die Männer seien von verschiedenen US-Behörden übereinstimmend als unschuldig und ungefährlich eingestuft worden.

Grünen-Fraktionschefin Renate Künast sagte, den Ex-Gefangenen müsse jetzt dringend geholfen werden, die durch Folter erlittenen Traumata aufzuarbeiten.

Laut Amnesty International befinden sich noch 181 Gefangene in Guantanamo, von denen mindestens 32 nicht in ihre Heimatländer zurückkehren könnten, weil ihnen dort politische Verfolgung, Gefängnis und Folter drohten.

ben/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(