HOME

Der stern-RTL-Wahltrend: Lindner sorgt für FDP-Aufschwüngchen

Die Liberalen nähern sich wieder der 5-Prozent-Hürde an. Und das ist schon eine Erfolgsmeldung. Grund der Hausse im Parteienkeller: das Comeback von Christian Lindner.

Zum ersten Mal seit fünf Monaten gewinnt die FDP wieder leicht an Zustimmung. Im stern-RTL-Wahltrend kletterte sie im Vergleich zur Vorwoche um 1 Punkt auf 4 Prozent. Es ist ihr bester Wert seit Anfang Oktober 2011. Seit diesem Zeitpunkt war sie nicht über 2 oder 3 Prozent hinausgekommen. Für die Union wollen erneut 36 Prozent der Wähler stimmen. Union und Liberale erreichen so zusammen 40 Prozent.

Die SPD kommt zum fünften Mal in Folge auf 26 Prozent. Die Grünen fallen um 1 Punkt auf 14 Prozent. Mit zusammen 40 Prozent liegen SPD und Grüne gleichauf mit den Regierungsparteien. Unverändert 9 Prozent der Stimmen kann die Linke einsammeln. Die Piratenpartei steigt in dem Wahltrend, der in der Woche vor der Saarland-Wahl erhoben wurde, um 1 Punkt auf 7 Prozent. Bei "sonstigen Parteien" wollen 4 Prozent der Wähler ihr Kreuzchen machen.

Lindner und Gauck

Forsa-Chef Manfred Güllner führt den Anstieg der FDP auf die Nominierung von Christian Lindner als Spitzenkandidat für die Wahl in Nordrhein-Westfalen zurück. Dem stern sagte er: "Während sich die FDP an der Saar zerfledderte, verschafft ihr der Lindner-Effekt bundesweit Auftrieb." Die Saarland-Wahl sei nichts als Stimmungstest für den Bund anzusehen.

Der neue Bundespräsident Joachim Gauck erfährt weiter große Zustimmung. In einer stern-Umfrage erklärten 68 Prozent der Bürger, sie seien mit ihm sehr zufrieden (21 Prozent) oder zufrieden (47 Prozent). Die Umfrage wurde am vergangenen Freitagabend nach Gaucks Antrittsrede durchgeführt. Mit Vorgänger Christian Wulff waren laut einer ähnlichen stern-Umfrage drei Monate nach Amtsantritt Anfang September 2010 nur 41 Prozent der Bürger zufrieden.

Für die Sonntagsfrage der Parteien wurden 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger vom 19. bis 23. März 2012 befragt. Für die Daten zu Gauck 1003 Befragte.

mw/lk
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.