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Exklusive stern-Umfrage: Wem die Deutschen am meisten vertrauen

Die Umfrage des Instituts Forsa gibt ein Stimmungsbild der Bevölkerung wieder: Kanzlerin Angela Merkel etwa vertrauen um elf Prozent weniger als noch 2015, aber noch immer relativ viele. Ganz vorne: Der eigene Arbeitgeber.

Das Institut Forsa hat für den stern erhoben, zu wem die Deutschen 2016 am meisten und am wenigsten Vertrauen haben. Abgestürzt ist die Bundeskanzlerin Angela Merkel, zum Bundesverfassungsgericht, der Polizei, Universitäten und Ärzten hat die Bevölkerung aber nach wie vor viel Vertrauen.

Das Institut Forsa hat für den stern erhoben, zu wem die Deutschen 2016 am meisten und am wenigsten Vertrauen haben. Abgestürzt ist die Bundeskanzlerin Angela Merkel, zum Bundesverfassungsgericht, der Polizei, Universitäten und Ärzten hat die Bevölkerung aber nach wie vor viel Vertrauen.

Die eigenen Arbeitgeber genießen unter den erwerbstätigen Bundesbürgern das größte Vertrauen (82 Prozent). Ansonsten vertrauen die Deutschen insgesamt vor allem den Universitäten (80 Prozent), den Ärzten (78 Prozent) und der Polizei (77 Prozent), die im vergangenen Jahr (84 Prozent) noch voran lag.

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Forsa-Umfrage für den stern, in der wie jedes Jahr ermittelt wurde, wie hoch das Vertrauen in gesellschaftliche und politische Institutionen ist.

Angesichts der Flüchtlingskrise ist das Vertrauen in die tragenden Institutionen der deutschen Politik gesunken – auf den ersten Blick wenigstens. Zum Bundespräsidenten bekunden 68 Prozent großes Vertrauen, vier Punkte weniger als im Vorjahr. Darunter sind allerdings nur 31 Prozent der AfD-Anhänger, die diesen wie andere Werte nach unten drücken. Kanzlerin Angela Merkel vertrauen noch 54 Prozent – elf Punkte weniger als im Vorjahr –, von den AfD-Anhängern aber nur 12 Prozent.

Auch Bundestag (44 Prozent, sechs Punkte weniger als im Vorjahr) und Bundesregierung (ebenfalls 44 Prozent, acht Punkte weniger) haben Vertrauen verloren. Von den Anhängern der AfD vertrauen dem Bundestag noch 15 Prozent, der Bundesregierung sogar nur 11 Prozent. 

Schlusslichter im Institutionen-Ranking sind neben den politischen Parteien (19 Prozent) die Börse (16 Prozent), Manager (13 Prozent) und, ganz unten, Werbeagenturen (10 Prozent).

Datenbasis: Das Forsa-Institut befragte vom 18. bis 22. Januar 2016 im Auftrag des Magazins stern 2004 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.


wm
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.