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Diskussion um Privatisierung Gysi will Schäubles Straße kaufen und umbenennen


Wohnt Wolfgang Schäuble bald in der Straße "Zum Gysi"? Linken-Chef Gregor Gysi hat im Streit um Privatisierungen gedroht, dessen Straße zu kaufen und umzubennen - hohe Nutzungsgebühren inklusive.

Linksfraktionschef Gregor Gysi hat in der Debatte um die Privatisierung von Straßen Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) mit dem Kauf der Straße vor dessen Wohnhaus gedroht. Wenn die Bundesregierung tatsächlich mit dem Verkauf von Straßen ernst mache, "dann werde ich mit allen Mitteln versuchen, die Straße zu kaufen, in der Sie wohnen", sagte Gysi am Mittwoch in der Haushaltsdebatte des Bundestages.

"Und dann wird das für Sie sehr teuer, wenn Sie nach Hause wollen", fügte der Linkenpolitiker mit Blick auf die Möglichkeit hinzu, dass er als Privatinvestor auch eine Maut erheben könne. "Und außerdem benenne ich dann die Straße um. Und es wird Ihnen am peinlichsten sein, immer schreiben zu müssen, dass Sie 'Zum Gysi Nummer 1' wohnen", fügte er hinzu.

Der "Spiegel" hatte kürzlich berichtet, Schäuble wolle private Investoren dazu bewegen, sich stärker als bislang beim Bau und Betrieb von Straßen zu engagieren. Im Gegenzug sollten sie für einen bestimmten Zeitraum die Mauteinnahmen erhalten.

mod/DPA DPA

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