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Forsa-Politumfrage: SPD sinkt auf neues historisches Tief

SPD sinkt auf neues historisches Tief - Union erreicht 50 Prozent

Hamburg - Die Debatte über Unzulänglichkeiten bei der Gesundheitsreform sowie die Querelen um den inzwischen entlassenen BA-Chef Florian Gerster haben die SPD in der Wählergunst auf ein neues historisches Tief fallen lassen. In der wöchentlichen Umfrage des stern und des Fernsehsenders RTL sanken die Sozialdemokraten im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 24 Prozent. Dies ist der schlechteste Wert, der für die SPD unter Kanzler und Parteichef Gerhard Schröder je gemessen wurde. In Mitleidenschaft gezogen wird auch der grüne Koalitionspartner: Er verlor einen Punkt und erzielt mit neun Prozent sein schlechtestes Ergebnis seit der Bundestagswahl im September 2002.

Zulegen konnten dagegen CDU/CSU und die FDP. Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, würde jeder zweite Deutsche die Union wählen, im Vergleich zur Vorwoche kletterte sie um einen Punkt auf 50 Prozent. Die Liberalen kommen auf 8 Prozent (plus 1), ebenfalls einen Punkt gewann die PDS, die mit 5 Prozent im Bundestag vertreten wäre.

Datenbasis: Im Auftrag von stern und RTL befragte das Forschungsinstitut Forsa zwischen dem 19. und 23. Januar 2505 repräsentativ ausgewählte Bundesbürger. Statistische Fehlertoleranz: +/- 2,5 Prozentpunkte.