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Forsa-Umfrage in Bayern Nächste Wahl bringt vielleicht politisches Patt


Weder die CSU noch ein Dreierbündnis von SPD, Grünen und Freien Wählern hätte derzeit in Bayern eine Mehrheit. Die Piraten hingegen verspüren Aufwind und könnten damit Zünglein an der Waage werden. Dies ergab eine Umfrage des Forsa-Instituts.

In Bayern herrscht nach einer neuen Umfrage derzeit ein politisches Patt - weder die CSU noch ein Dreierbündnis von SPD, Grünen und Freien Wählern hätte eine Mehrheit. Im Aufwind sind vor allem die SPD und die Piratenpartei, die auf einen Einzug in den Landtag hoffen kann. Die CSU liegt demnach bei 41 Prozent - das wären noch 2,4 Prozentpunkte weniger als beim Verlust der absoluten Mehrheit 2008, wie das Forsa-Institut Ende November im Auftrag der Bayernpartei ermittelte. Darüber berichtete das Nachrichtenmagazin "Spiegel". In Bayern wird 2013 ein neuer Landtag gewählt.

Die FDP würde bei einer Landtagswahl derzeit mit 3 Prozent an der Fünfprozenthürde scheitern. Die SPD würde laut Umfrage mit ihrem Spitzenkandidaten Christian Ude an der Spitze auf 24 Prozent kommen und damit besser abschneiden als in den bisherigen Umfragen. Die Grünen würden zwar mit 10 Prozent noch mehr Stimmen holen als bei der Wahl 2008. Sie sind aber weit von ihrem 16-Prozent-Hoch im Sommer entfernt. Die Freien Wähler liegen bei 9 Prozent, so dass alle drei Oppositionsparteien im Landtag gemeinsam auf 43 Prozent kommen würden - etwas mehr als die CSU.

Auch in Bayern legen die Piraten zu, die laut Umfrage bei 6 Prozent stehen - und damit Zünglein an der Waage werden könnten. Der Auftraggeber der Umfrage, die Bayernpartei, rangiert abgeschlagen bei 1 Prozent.

kgi/DPA DPA

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