Koalitionsvertrag Welchen Slogan hat Schwarz-Gelb?


Kleckerweise werden Ministerposten und Vereinbarungen bekannt. Und das sieht alles nicht richtig dufte aus. Welchen Titel wollen Merkel, Westerwelle und Freunde auf Koalitionsvertrag schreiben? stern.de macht ein paar Vorschläge. Stimmen Sie ab!

Früher, als die Politiker noch Charisma und Hornbrillen hatten, gab es gar keine Koalitionsverträge. Das führten Konrad Adenauer und Walter Scheel erst 1961 ein - von da an gab es zwar Verträge, die den politischen Willen eines Regierungsbündnisses vorab fixierten, aber lange Zeit sprach niemand darüber.

Erst in den letzten 20 Jahren wurden sie mehr und mehr zum Fetisch - und mit ihnen der Titelslogan, der die Leitlinien der kommenden Regierungsarbeit möglichst prägnant zusammenfassen soll: "Deutschlands Weg ins 21. Jahrhundert", titelte Rot-Grün 1998, "Gemeinsam für Deutschland - mit Mut und Menschlichkeit" redete das schwarz-rote Zwangsbündnis die eigene Situation schön.

Nichts ist möglich!

Hätte man die schwarz-gelben Mehrheitsbejubler am Wahlabend gefragt, was denn nun der Slogan für die kommenden vier Jahre sein solle, hätte man wahrscheinlich so was wie "Endlich hat’s geklappt" oder "Jetzt werdet ihr durchregiert" zu hören bekommen. Vielleicht auch "Mit Spaß(-partei) in die Zukunft" oder ein einfaches "Nun wird alles gut".

Nach drei Wochen Verhandlungshickhack und wachsender Verzweiflung ob der finanziellen Rahmenbedingungen würden die Unterhändler jetzt wohl eher eine umgekehrte Version des alten Toyota-Slogans nehmen: "Nichts ist möglich!" Vielleicht mit der Ergänzung: "Aber einer muss es ja machen." stern.de stellt ein paar ehrliche Regierungs-Mottos für schwarz-gelb vor. Stimmen Sie im Vote ab, welches Ihnen am besten gefällt!

Johannes Schneider

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker