Ohrfeige für Gerhard Schröder
Auf dem Höhepunkt der Proteste gegen die Hartz-Reformen wird Gerhard Schröder (SPD) bei öffentlichen Auftritten regelmäßig als „Volksverräter“ oder „Lügner“ beschimpft. 2004 verpasst ihm ein arbeitsloser Lehrer bei einem Wahlkampfauftritt in Mannheim eine Ohrfeige und wird später zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wenige Monate danach fliegen bei einem Termin in Wittenberge Eier in Richtung des Kanzlers.
© Daniel Maurer / Associated Press / Picture Alliance