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Nachfolgerin für Angela Merkel: Ursula von der Leyen bringt Julia Klöckner ins Gespräch

Das Kanzleramt ist nichts für Ursula von der Leyen. Die Sozialministerin könnte sich als Nachfolgerin für Angela Merkel eher einen Vertreter der jüngeren CDU-Generation vorstellen.

Die stellvertretende CDU-Vorsitzende Ursula von der Leyen hat eigene Ambitionen auf das Kanzleramt von sich gewiesen und stattdessen zwei Parteifreunde aus den Bundesländern ins Spiel gebracht. Sowohl der frühere niedersächsische Ministerpräsident David McAllister als auch die rheinland-pfälzische CDU-Chefin Julia Klöckner seien "ganz klasse" und gehörten zu einer Generation "toller junger Leute", sagte von der Leyen der "Welt am Sonntag". McAllister ist 42 Jahre alt, Klöckner zwei Jahre jünger.

Auf die Frage, ob sie sich die beiden Politiker als Nachfolger von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) vorstellen könne, antwortete die Bundesarbeitsministerin: "In zehn Jahren nach Merkel, warum nicht? David McAllister sammelt jetzt internationale Erfahrung und Julia Klöckner wird jetzt erst einmal Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz."

Sie selbst sei in ihrer aktuellen Funktion "voll ausgelastet" und die Fragen nach ihren eigenen Ambitionen auf das Kanzleramt "inzwischen so leid", sagte von der Leyen dem Blatt. "In meiner Generation heißt die Kanzlerin Angela Merkel und sie macht das richtig gut." Das Motto könne daher nur heißen: "Never Change a Winning Team!"

kgi/AFP / AFP