Rente Glückliches Ostdeutschland


Derzeit bekommen ostdeutsche Renter mehr Geld als ihre Altersgenossen im Westen. In den nächsten Jahren soll sich dieser Unterschied sogar noch vergrößern, berichtet der stern.

Ostdeutsche Ruheständler können auch künftig mit deutlich höheren Renten als ihre Altersgenossen im Westen rechnen. Diese Ost-West-Schere wird sich zu Gunsten der neuen Länder noch leicht öffnen, berichtet das Hamburger Magazin stern in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf den neuen Rentenversicherungsbericht der Bundesregierung, der am Mittwoch im Kabinett beschlossen wird.

Nach dem Bericht übersteigen die in den neuen Ländern ausgezahlten Renten schon seit 1995 jene im Westen. Im Jahr 2009 werden die durchschnittlich gezahlten Männerrenten im Osten laut Prognose um 5,7 Prozent höher sein, die der Frauen sogar um 29,4 Prozent. Die höheren Zahlbeträge in Ostdeutschland ergeben sich vor allem daraus, dass die ehemaligen DDR-Bürger bei der Rentenberechnung deutlich längere Versicherungszeiten geltend machen können als die Westdeutschen.

Männer in den neuen Ländern bekommen aktuell im Schnitt monatlich 1003,86 Euro und damit 51,28 Euro mehr als Rentner im Westen. Bis 2009 sollen die Renten für Ost-Männer um 10,32 Euro steigen. Im Westen dagegen nur um 6,84 Euro. Noch größer ist der Unterschied bei den Frauen: Ost-Rentnerinnen erhalten derzeit im Schnitt monatlich 831,79 Euro - 187,19 Euro mehr als West-Ruheständlerinnen. Bis 2009 soll sich der Betrag im Osten um 8,04 Euro erhöhen, im Westen um 4,54 Euro.

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