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Sicherheitskonferenz in München: Polizei rechnet mit gewaltbereiten Demonstranten

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird am Freitagnachmittag zur Eröffnung der 46. Sicherheitskonferenz in München erwartet.

Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird am Freitagnachmittag zur Eröffnung der 46. Sicherheitskonferenz in München erwartet. Diese beginnt mit einer Diskussion über die Sicherheitsaspekte der Energieversorgung. Erstmals wird mit Yang Jiechi ein chinesischer Außenminister erwartet. Insgesamt nehmen Politiker und Militärs aus 40 Ländern teil.

Themen der Sicherheitskonferenz, die bis Sonntag dauert, sind neben der Ressourcensicherheit die Lage in Nahost, Abrüstung und Rüstungskontrolle, Afghanistan und die neue Strategie der NATO. Von der Bundesregierung nimmt neben Guttenberg auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle teil. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist dieses Jahr nicht mit von der Partie.

Gäste aus dem Ausland sind unter anderen der afghanische Präsident Hamid Karsai, NATO-Generalsekretär Anders Rasmussen und der russische Außenminister Sergej Lawrow. Aus den USA kommen Sicherheitsberater Jim Jones sowie die ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry und John McCain.

Für Samstag erwartet die Polizei rund 5.000 Demonstranten gegen die Sicherheitskonferenz, darunter 500 gewaltbereite Autonome und Linksextremisten.

APN / APN