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Sommerklausur CSU-Landesgruppe Mehr Mannschaftsgeist in der Partei gefordert


Die Spitze der CSU-Landesgruppe im Bundestag hat die Kritiker von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Ordnung gerufen und mehr Mannschaftsgeist in der schwarz-gelben Koalition gefordert.

Die Spitze der CSU-Landesgruppe im Bundestag hat die Kritiker von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zur Ordnung gerufen und mehr Mannschaftsgeist in der schwarz-gelben Koalition gefordert. Bei der Sommerklausur in Bad Staffelstein wurden rebellische CSU-Bundestagsabgeordnete wie der Mittelstandspolitiker Hans Michelbach aufgefordert, Disziplin zu wahren.

"Man kann den richtigen Geist immer wieder anmahnen - nicht nur in der Koalition, sondern auch in den eigenen Reihen", sagte Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt am Freitag zum Abschluss des zweitägigen Treffens. "Wir müssen über unsere Erfolge, die objektiv vorhanden sind, auch reden." Dazu gehöre auch, dass im CSU-Mittelstandskreis nicht nur über das geredet werde, was nicht geschafft worden sei, sondern auch über die Erfolge.

Nach dem jüngsten ARD-Deutschlandtrend liegt die Union im Bund derzeit nur noch bei 33 Prozent, die FDP bei vier Prozent. Rot-Grün käme hingegen auf 50 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre. "Ich will das nicht verniedlichen", sagte Hasselfeldt dazu. Sie räumte ein, dass es wegen der Komplexität der politischen Entscheidungen "großen Erklärungsbedarf" gebe. "Ich verstehe manchmal eine gewisse Unsicherheit."

ste/DPA DPA

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