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Spekulationen über Rückkehr in die Politik Guttenberg denkt nicht mal an ein Comeback

Man ruft nach ihm, aber will nicht hören: Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Spekulationen über eine Rückkehr in die Bundespolitik als "Quatsch" bezeichnet. Er hat gute Gründe.

Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Spekulationen über seine Rückkehr in die Bundespolitik zurückgewiesen. Die "Gerüchte" der vergangenen Wochen seien falsch, sagte Guttenberg am Donnerstag in Washington. Der CSU-Politiker hielt in der US-Hauptstadt einen Vortrag über die Herausforderungen der transatlantischen Beziehungen bei der renommierten Denkfabrik "Center for Strategic and International Studies" (CSIS), dem er ehrenamtlich als "herausragender Staatsmann" angehört.

Selbst Seehofer wird ignoriert

Bereits mehrere CSU-Politiker sind in den vergangenen Monaten damit gescheitert, Guttenberg zur Rückkehr zu bewegen, 2013 erneut für den Bundestag zu kandidieren, wie der "Spiegel" im Oktober berichtete. So habe sich unter anderem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich Ende Juli mit Guttenberg in Oberfranken getroffen, um ihn für eine erneute Kandidatur zu gewinnen. Auch am Rande des CSU-Parteitags habe es ein Treffen zwischen einem CSU-Politiker und Guttenberg in München gegeben.

Zuletzt hatte der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) erklärt, er wolle sich um eine Rückkehr Guttenbergs bemühen. Die Schmach um die Plagiatsaffäre scheint längst vergessen - zumindest auf Parteiseite. Guttenberg selbst möchte an diese Zeiten ganz offensichtlich nicht anknüpfen. Nach seinem Rücktritt zog er mit seiner Familie in die USA. Guttenberg sagte am Donnerstag, er sei derzeit "sehr glücklich" und denke nicht an ein Comeback.

steh/AFP AFP

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