stern-Umfrage SPD legt zu, Linkspartei stabil


Die SPD hat in der Wählergunst aufgeholt: Sie käme nun auf 25 Prozent, die Linkspartei auf 13 Prozent. Kanzlerin Merkel sonnt sich im Umfragehoch, aber den Aufschwung buchen die Bürger eher auf Altkanzler Schröders Konto.

Die Sozialdemokraten haben erstmals seit vier Wochen ihr Jahrestief in der Wählergunst verlassen. In der wöchentlichen Politumfrage des Hamburger Magazins stern und des Senders RTL gewannen sie im Vergleich zur Vorwoche einen Punkt hinzu und kommen nun auf 25 Prozent. Die SPD liegt aber weiter weit hinter der Union, die mit 38 Prozent unverändert stärkste Partei ist. Die FDP verlor einen Punkt und landet bei neun Prozent. Wie in der Vorwoche erreicht die Linkspartei 13 Prozent, die Grünen stehen bei zehn Prozent. Für "sonstige Parteien" würden fünf Prozent der Wähler stimmen.

Im Umfragehoch befindet sich Bundeskanzlerin Angela Merkel. Gefragt, wen die Deutschen direkt zum Kanzler wählen würden, entschieden sich 57 Prozent der Befragten für die CDU-Chefin - so viele wie nie zuvor seit ihrer Wahl zur Regierungschefin im November 2005. Sie liegt jetzt 40 Punkte vor SPD-Chef Kurt Beck, den nur 17 Prozent der Bürger lieber im Kanzleramt sehen würden. Keinen von beiden wünschen 26 Prozent.

Trotz der guten Umfragewerte für Kanzlerin und Union glaubt einer stern-Umfrage zufolge allerdings nur eine Minderheit in der Bevölkerung (18 Prozent), dass der derzeitige Wirtschaftsaufschwung ein Verdienst der Großen Koalition unter Merkel ist. 22 Prozent rechnen dies der rot-grünen Vorgängerregierung an. Die meisten (54 Prozent) sind der Ansicht, dass für die gute Konjunktur andere Dinge wie die allgemeine Weltwirtschaftslage verantwortlich sind.

print

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker