STICHWORT Tag der Deutschen Einheit


Seit elf Jahren ist der 3. Oktober als »Tag der Deutschen Einheit« nationaler Gedenktag und gesetzlicher Feiertag in Deutschland.

Seit elf Jahren ist der 3. Oktober als »Tag der Deutschen Einheit« nationaler Gedenktag und gesetzlicher Feiertag in Deutschland. An diesem Tag traten 1990 die fünf neu gebildeten Länder der DDR der Bundesrepublik Deutschland formell bei. Dieses Datum hatte der von beiden deutschen Staaten am 31. August unterzeichnete Einigungsvertrag festgelegt. Am 3. Oktober 1990 war damit die Vereinigung rechtlich vollzogen.

Im Westen war vor der Wiedervereinigung der 17. Juni als »Tag der Deutschen Einheit« begangen worden. An diesem Tag hatten 1953 sowjetische Panzer in der DDR einen Aufstand von mehr als 400 000 Arbeitern gegen das SED-Regime niedergeschlagen.

Das Gedenken am 3. Oktober soll das Zusammengehörigkeitsgefühl der Deutschen nach den Jahrzehnten der Trennung fördern und die staatliche Einheit festigen. Statt einer zentralen Feier im Bundestag wird der Gedenktag jeweils von dem Bundesland ausgerichtet, das den Vorsitz im Bundesrat inne hat, 2001 also Rheinland-Pfalz. Den Anfang hatte 1991 Hamburg gemacht, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern, dem Saarland, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Bayern, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Hessen und Sachsen. Daneben hat sich in Berlin inzwischen zum Tag der Einheit ein großes Fest etabliert.


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