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Terrorgefahr: De Maizière fährt Sicherheitsmaßnahmen zurück

Gut zwei Monate nach seinem öffentlichen Terroralarm hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière eine Verringerung der sichtbaren Sicherheitsmaßnahmen angekündigt. Anlass zur Entwarnung sei dies aber noch nicht, betonte der CDU-Politiker.

Die vor zweieinhalb Monaten verschärften Sicherheitsmaßnahmen in Deutschland werden wieder zurückgefahren. Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) sagte am Dienstag in Berlin, die "öffentlich wahrnehmbare polizeiliche Präsenz" werde wieder verringert. Es bestehe trotzdem kein Anlass zur Entwarnung.

Aus Kreisen von Innenexperten hieß es, es habe in den vergangenen Wochen Hinweise an die Sicherheitsbehörden gegeben, die mehr abstrakt als konkret gewesen seien. Die Länder hätten ihre Sicherheitsmaßnahmen teilweise bereits heruntergefahren, nun wolle der Bund folgen.

Aus Angst vor einem blutigen Terroranschlag von Islamisten hatte Deutschland seine Sicherheitsvorkehrungen vor Weihnachten verschärft. De Maizière hatte damals vor einem Anschlag Ende November gewarnt und damit erstmals einen konkreten Termin genannt. Zum Schutz der Bevölkerung patrouillierten bewaffnete Polizisten deshalb an Flughäfen und Bahnhöfen, auch an den Grenzen wurde strenger kontrolliert.

kng/DPA/AFP / DPA