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Umfrage: SPD legt nach Niedersachsenwahl im Bund zu

Nach schlechtem Start spüren die SPD und ihr Kanzlerkandidat Peer Steinbrück nun Rückenwind für die Bundestagswahl. Grund dafür ist der knappe Sieg für Rot-Grün bei der Wahl in Niedersachsen.

Der rot-grüne Wahlsieg in Niedersachsen gibt der SPD offensichtlich auch im Bund Rückenwind. Im Sonntagstrend des Instituts Emnid für die "Bild am Sonntag" legten die Sozialdemokraten zwei Punkte zu auf 27 Prozent.

Die Union verlor dagegen im Vergleich zur Vorwoche zwei Punkte, blieb aber mit 41 Prozent klar stärkste politische Kraft. Die Grünen erreichten unverändert 13 Prozent, die Linke verharrte bei sieben Prozent. FDP und Piraten wären demnach mit jeweils vier Prozent nicht im Bundestag vertreten.

Klare Mehrheitsverhältnisse zwischen den Lagern zeichnen sich somit - wie auch beim stern-RTL-Wahltrend nicht ab. Rechnerisch möglich wäre neben einer großen Koalition auch ein Bündnis von CDU/CSU und Grünen. Emnid befragte für die Umfrage vom 17. bis 23. Januar insgesamt 1868 Bürger. Ein Teil der Umfrage fand also noch vor der Niedersachsen-Wahl statt.

dho/AFP / AFP