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Wahljahr 2013 Rösler ruft FDP zu Geschlossenheit auf


In nicht einmal drei Wochen könnte sich das Schicksal von Philipp Rösler entscheiden - Landtagswahlen in Niedersachsen. Den desaströsen Umfragewerte könne die FDP nur geschlossen entgegentreten.

FDP-Chef Philipp Rösler hat seine Partei zum Auftakt des Wahljahres zur Geschlossenheit aufgerufen. "Die FDP steckt in einer schwierigen Phase", sagte Rösler der "Bild"-Zeitung. "Und alle in der Führung wissen, dass wir nur geschlossen wieder da raus kommen. Jetzt müssen nur noch alle danach handeln." Der Bundeswirtschaftsminister ließ erneut offen, ob er noch einmal für sein Parteiamt kandidiert. Diese Frage stehe jetzt nicht an. "Ich habe immer gesagt, dass ich Schritt für Schritt gehe. Der nächste Schritt ist der Erfolg in Niedersachsen."

In der Vergangenheit hatte Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) Röslers alleinige Führungsrolle infrage gestellt und angeregt, dass der Parteichef nicht unbedingt Spitzenkandidat sein müsse. Die Führungsfrage der FDP dürfte auf dem Dreikönigstreffen der Liberalen am kommenden Sonntag in Stuttgart eine Rolle spielen. Eine neue Führungsspitze wählt die FDP auf ihrem Nürnberger Bundesparteitag Anfang Mai.

Die FDP setze im Wahlkampf auf ein klar erkennbares Profil, sagte Rösler. "Wir zeigen Haltung, unterscheiden uns grundlegend von unseren politischen Kontrahenten. Wir setzen auf solide Haushalte und stabiles Geld." Rot-Grün denke hingegen "nur ans Umverteilen, Schulden machen und Abkassieren". Rösler verteidigte sein Konzept weiterer Privatisierungen. Deutschland könne am besten Wirtschaftsmotor in Europa bleiben, wenn es sich am Grundsatz "Privat vor Staat" orientiere.

ono/AFP AFP

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