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Peinliche Facebook-Panne: Künast verwechselt US-Präsidenten - und erntet Häme im Netz

Grünen-Politikerin Renate Künast postete während einer Reise in die Vereinigten Staaten ein Bild von sich und einem der bekanntesten US-Präsidenten - "Washington in Washington" schrieb sie dazu. Dumm nur, dass das Denkmal jemand anderen zeigt.

Grünen-Politikerin Renate Künast vor dem Lincoln Memorial in Washington

Einen Gruß aus den USA wollte Grünen-Politikerin senden - und offenbarte Wissenslücken in der politischen Geschichte des Landes

Als Bundestagsabgeordnete und langjährige Grünen-Politikerin sollte Renate Künast wissen, wer bisher die Geschicke der Welt gelenkt und Geschichte geschrieben hat. Mit einem peinlichen Facebook-Post aus den USA bewies die 59-Jährige allerdings, dass sie in Sachen Allgemeinwissen Nachholbedarf hat.

Bei einem Besuch in der US-Hauptstadt Washington besichtigte sie eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt - und fotografierte sich mit der Statue eines Präsidenten. Dazu schrieb Künast: "Washington in Washington. Und ich."

Doch bei dem prominenten Politiker handelt es sich nicht um George Washington (1732 bis 1799), sondern um Abraham Lincoln (1809 bis 1865). Künast wusste also immerhin in welcher Stadt sie sich befand, aber nicht in wessen historischer Gesellschaft. 

Das Denkmal vor dem Künast sich ablichten ließ, ist das "Lincoln Memorial", das zu Ehren des 16. Präsidenten der Vereinigten Staaten zwischen 1915 und 1922 erbaut wurde. Lincoln war der erste Präsident der Republikaner und 1865 der erste, der einem Attentat zum Opfer fiel - durch einen fanatischen Anhänger der Konföderation. Lincoln gilt vor allem wegen seiner Emanzipationserklärung von 1863, mit der er das Ende des Sklaverei einleitete, als einer der bedeutendsten Präsidenten der USA. Er führte den Norden durch den Bürgerkrieg, war nie bereit, die Einheit des Landes aufzugeben, und schaffte somit die Basis für den Aufstieg der USA zur heutigen Weltmacht. Man könnte ihn also kennen - vor allem als Politikerin.

"Frau Künast, das ist doch Manuel Neuer!"

Nachdem Künast das Bild von sich und Lincoln veröffentlicht hatte, erntete sie in der Kommentar-Spalte reichlich Spott und Häme. "Setzen, sechs!", schrieb ein Facebook-User. "Frau Künast, das ist doch Manuel Neuer!", frotzelte der nächste. Manch einer wollte ihr gleich die Rückreise verweigern: "Tun Sie uns allen einen Gefallen , bleiben sie für immer da!!", lautet ein weiterer Kommentar.

Auch auf Twitter spotteten die Nutzer über den Fauxpas von Renate Künast.

mka