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"Heute wichtig" Russischer Spion in Berlin enttarnt: Wie arbeiten Agenten?

Ein Mitarbeiter der britischen Botschaft in Berlin wurde kürzlich wegen Spionage für Russland verhaftet
Ein Mitarbeiter der britischen Botschaft in Berlin wurde kürzlich wegen Spionage für Russland verhaftet
© John McDougall / AFP
Warum sich Agenten immer noch persönlich treffen und der russische Geheimdienst die gute, alte Schreibmaschine wieder eingeführt hat, erklärt ein Geheimdienstexperte in “heute wichtig”.

Spionage mitten in Berlin: Der Brite David S. soll brisante Unterlagen an den russischen Geheimdienst verkauft haben. Nun ist der 57-Jährige aufgeflogen und sitzt in U-Haft. Dass solche Vorgänge ganz normal sind und Agenten sich nach wie vor "real" treffen, bestätigt der Geheimdienstexperte Prof. Wolfgang Krieger im Podcast "heute wichtig". Die Gefahr ist hoch, dass online Daten abgefangen werden. Manche Dokumente landen aber gar nicht erst im Web.

Aufgeflogen nach einem geheimen Treffen? 

Krieger spricht auch darüber, wie der Brite aufgeflogen sein könnte. Demnach hat es wahrscheinlich ein Treffen mit einem Mitarbeiter der russischen Botschaft gegeben. "Die Berliner Botschaft der Russischen Föderation ist ja besonders groß, man schätzt, dass vielleicht 30 Prozent von denen in Wirklichkeit Geheimdienstmitarbeiter sind", so Krieger.

Michel Abdollahi
© TVNOW / Andreas Friese

Podcast "heute wichtig"

Klar, meinungsstark, auf die 12: "heute wichtig" ist nicht nur ein Nachrichten-Podcast. Wir setzen Themen und stoßen Debatten an – mit Haltung und auch mal unbequem. Dafür sprechen Host Michel Abdollahi und sein Team aus stern- und RTL-Reporter:innen mit den spannendsten Menschen aus Politik, Gesellschaft und Unterhaltung. Sie lassen alle Stimmen zu Wort kommen, die leisen und die lauten. Wer "heute wichtig" hört, startet informiert in den Tag und kann fundiert mitreden.

Klimaneutraler Stahl? 

Im Rahmen der stern-Serie “Neustart Deutschland” spricht Moderator Michel Abdollahi außerdem mit dem Reporter Rolf-Herbert Peters über seine Recherche zum grünen Umbau der deutschen Industrie. Peters erklärt am Beispiel des Unternehmens Thyssenkrupp, wie auch die Schwerindustrie klimaneutral werden könnte – und welche Förderung vonseiten der Politik dazu nötig ist.  

Umdenken in der Wirtschaft 

Ein Umdenken in der Industrie finde bereits statt, so Peters. Unternehmen wüssten, dass sie klimabewusste Konsumenten weder dazu brächten, ihre Produkte zu kaufen, wenn diese nicht grün seien, noch diese als Fachkräfte für sich gewinnen könnten. "Die Fridays for Future haben schon eine Menge ausgemacht", sagt Peters: "Das sind die Kunden der Zukunft."

tis

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