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Coronavirus Portugal verhängt Notfallzustand – Urlauber müssen sich auf strengere Maßnahmen einstellen

Menschenmenge in Lissabon
Trotz einer Impfquote von 87 Prozent ruft Portugal erneut den Corona-Notfallzustand aus (Symbolbild)
© Jorge Mantilla / Picture Alliance
Trotz sehr hoher Impfquote müssen sich Menschen in Portugal auf härtere Corona-Maßnahmen einstellen. In Bars und Clubs gilt künftig die 2G+-Regel. Ungeimpfte können mit einem tagesaktuellen Test weiter Restaurants und Großveranstaltungen besuchen.

Seit Mittwoch gelten auch in Portugal wieder der Notfallzustand, neue Beschränkungen und Testregeln. Der Grund sind wie in Deutschland die steigenden Corona-Fallzahlen. Alle Besucher, die auf dem Luftweg einreisen, müssen nun einen negativen Test vorweisen – selbst dann, wenn sie geimpft oder genesen sind. Homeoffice wird von der Regierung in Lissabon "dringend empfohlen". Zudem wird es nach den Jahresendfeiertagen eine "Woche der Zurückhaltung" mit obligatorischem Homeoffice sowie mit geschlossenen Schulen, Universitäten, Bars und Diskotheken geben.

Portugal: 2G+ und Maskenpflicht in vielen Bereichen

Geimpfte und Genesene müssen seit Mittwoch wie Ungeimpfte beim Besuch von Bars und Discos, von Krankenhäusern und Seniorenheimen sowie von Großveranstaltungen ohne feste nummerierte Plätze einen negativen PCR- oder Antigen-Test vorlegen, berichtete die Zeitung "Público". Neben anderen Maßnahmen gilt auch wieder eine generelle Maskenpflicht in allen geschlossenen öffentlichen Räumen. Zum Besuch von Restaurants, Fitnesszentren, touristischen Einrichtungen und Veranstaltungen mit nummerierten Plätzen gilt die 3G-Regel.

Mit 87 Prozent hat Portugal eine der höchsten Impfquoten der Welt, 11 Prozent der Menschen haben bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten. Die Sieben-Tage-Inzidenz klettert allerdings schon seit vielen Wochen. Sie lag zuletzt über 200.

jus DPA

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