stern-Umfrage Deutsche lehnen Diätenerhöhung ab


Die geplante Erhöhung der Diäten für die Abgeordneten des Bundestages um 16 Prozent bis zum Jahr 2010 stößt in der Bevölkerung laut stern-Umfrage auf großes Unverständnis. Über 80 Prozent der Befragten halten den Zuschlag für unangemessen.

In einer Umfrage für den stern sagten 84 Prozent der Deutschen, die Steigerung der Parlamentarier-Bezüge sei "unangemessen und zu hoch". Diese Einschätzung teilen Bürger aller Altersgruppen – quer über die Parteigrenzen hinweg. Lediglich 13 Prozent halten die Erhöhung der Bezüge für angemessen. Keine Meinung hatten 3 Prozent der Befragten. Für diese Umfrage wurden 1001 repräsentativ ausgewählte Bürger am 8. und 9. Mai 2008 befragt.

In der wöchentlichen Politumfrage im Auftrag des stern sowie des Fernsehsenders RTL büßte die Union in der Wählersympathie erneut Vertrauen ein und sank im Vergleich zur Vorwoche um 1 Punkt auf 36 Prozent. Vor zwei Wochen hatten CDU/CSU noch 38 Prozent erreicht. Auch die Linkspartei musste Punkte abgeben: Sie sank auf 12 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Woche zuvor. Die anderen im Bundestag vertretenen Parteien konnten sich um je 1 Punkt verbessern: Die SPD kletterte auf 24 Prozent, die FDP stieg erstmals in diesem Jahr auf 12 Prozent, die Grünen legten auf 11 Prozent zu. Für "sonstige Parteien" würden sich unverändert 5 Prozent der Wähler entscheiden.

Auch die Linkspartei musste Punkte abgeben: Sie sank auf 12 Prozent, zwei Punkte weniger als in der Woche zuvor. Die anderen im Bundestag vertretenen Parteien konnten sich um je 1 Punkt verbessern: Die SPD kletterte auf 24 Prozent, die FDP stieg erstmals in diesem Jahr auf 12 Prozent, die Grünen legten auf 11 Prozent zu. Für "sonstige Parteien" würden sich unverändert 5 Prozent der Wähler entscheiden.

Trotz der Bewegungen hat sich die Stärke der beiden Lager nicht verändert: Union und FDP liegen in der vierten Woche in Folge mit gemeinsam 48 Prozent weiter knapp vor SPD, Grünen und Linkspartei, die zusammen auf 47 Prozent kommen.

Für diese Umfrage wurden 2500 repräsentativ ausgewählte Bürger Bundesbürger vom 5. bis 9. Mai 2008 befragt.

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