stern-Umfrage Schwarz-Gelb behält die absolute Mehrheit


Die Debatte um die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Deutschland hat nur wenig Bewegung in die politische Landschaft gebracht. In der zweiten Woche in Folge behaupten Union und FDP in der wöchentlichen Umfrage des stern eine 50-Prozent-Mehrheit.

Wäre jetzt Bundestagswahl, würde die Union nach der wöchentlichen Umfrage des stern sowie des Fernsehsenders RTL wie in der Vorwoche auf 38 Prozent kommen. Die Liberalen könnten mit 12 Prozent der Stimmen rechnen. Die Sozialdemokraten verharren weiter im Tief von 23 Prozent, die Grünen verbessern sich um 1 Punkt auf 11 Prozent. Die Linkspartei fällt um 1 Punkt auf 11 Prozent.

Das ist der schlechteste Wert für die Linkspartei seit Anfang des Jahres. Noch im Frühjahr und Sommer hatte die Linke bei 14 Prozent gelegen. "Viele sagen zwar: Die haben mit ihrer Problembeschreibung nicht unrecht gehabt, auch als sie die Finanzmärkte kritisiert haben", sagt Forsa-Chef Manfred Güllner im stern.de-Interview im "Café Einstein".

"Aber man traut der Partei die Lösung der Probleme, die sie an die Wand gemalt hat, nicht zu." Für "sonstige Parteien" würden 5 Prozent der Wähler stimmen. Schwarz-Gelb hält damit den 5-Prozent-Vorsprung vor Rot-Rot-Grün (zusammen 45 Prozent).

Kanzlerin Angela Merkel liegt weiter mit großem Abstand vor ihrem SPD-Herausforderer, Außenminister Frank-Walter Steinmeier.

Falls sie den Kanzler direkt wählen könnten, würden sich 51 Prozent der Wähler für die CDU-Chefin entscheiden - 2 Punkte mehr als in der Vorwoche. Steinmeier kommt lediglich auf 23 Prozent - ein Punkt weniger als in der Woche zuvor.

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