HOME

Forsa-Umfrage: Schock für Schulz: SPD rutscht auf 17 Prozent ab

Die SPD ist einer aktuellen Umfrage zufolge weiter in der Wählergunst abgesackt. Demnach erreichen die Sozialdemokraten um Parteichef Martin Schulz nur noch 17 Prozent - während AfD und FDP zulegen.

Umfrage: SPD verliert weiter an Zustimmung

Paukenschlag für Parteichef Martin Schulz: Die SPD rutscht in einer neuen Umfrage erneut ab

Picture Alliance

Nach dem knappen Ja der SPD zu Koalitionsverhandlungen mit der Union verlieren die Sozialdemokraten einer Umfrage zufolge in der Bevölkerung weiter an Zustimmung. Laut der am Montag veröffentlichten Forsa-Erhebung im Auftrag von RTL und n-tv rutschte die Partei im Vergleich zur Vorwoche um einen Punkt auf 17 Prozent. AfD und Linke verbesserten sich um jeweils einen Punkt auf 13 beziehungsweise elf Prozent. Die anderen Parteien blieben gegenüber der Forsa-Erhebung kurz vor dem Parteitag unverändert: CDU/CSU 34, FDP acht, Grüne zwölf Prozent.

Die SPD-Entscheidung zum Eintritt in Koalitionsgespräche findet in der Bevölkerung ein unterschiedliches Echo. Laut einem Wahltrend von "Spiegel Online" in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut Civey bewerteten die Bürger die Entscheidung der Sozialdemokraten überwiegend skeptisch. Der Forsa-Umfrage zufolge begrüßte hingegen eine Mehrheit der Bundesbürger das SPD-Votum.

"Ja" der SPD zur GroKo wird negativ aufgenommen ...

Laut Civey-Befragung beurteilten gut 51 Prozent den Beschluss des SPD-Parteitags als "eher negativ" oder sogar "sehr negativ". Zu einem "eher positiven" oder "sehr positiven" Votum kamen nur rund 40 Prozent der gut 5100 Befragten, die online ihre Stimme abgaben.

Laut Forsa nahmen 59 Prozent der Befragten den SPD-Beschluss erfreut zur Kenntnis. 37 Prozent fanden die Entscheidung nicht richtig, vier Prozent waren unentschieden. In Reihen der SPD-Wähler begrüßten laut Umfrage 65 Prozent den Schritt.

... dennoch: die Große Koalition wird kommen

Ein SPD-Parteitag hatte am Sonntag Verhandlungen über eine Neuauflage der großen Koalition zwar knapp gebilligt, die SPD-Führung aber aufgefordert, mehrere Punkte noch durchzusetzen.

Laut Forsa glauben 60 Prozent der Befragten nicht, dass CDU und CSU überhaupt zu Nachverhandlungen bereit sind. Am Ende entscheiden ohnehin noch einmal alle SPD-Mitglieder über einen ausgehandelten Koalitionsvertrag. 59 Prozent der Forsa-Befragten glauben, dass sich die SPD-Mitglieder dann mehrheitlich für den Eintritt in eine neue große Koalition entscheiden würden.

Twitter-Reaktionen: SPD stimmt Koalitionsverhandlungen zu - "Jetzt drohen vier Jahre Langeweile"
fs / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.