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ARD-"Deutschlandtrend" Spahn und Altmaier stürzen in Wählergunst ab – auch Bundesregierung im Umfragetief

ARD-"Deutschlandtrend": Spahn und Altmaier stürzen in Wählergunst ab – auch Bundesregierung im Umfragetief
HINWEIS: Dieser Beitrag wird ohne Sprechertext gesendet. O-Ton Jens Spahn (CDU), Bundesgesundheitsminister: "Und ich habe genauso das Bedürfnis wie wahrscheinlich alle, die hier dabei sind, einen Plan zu haben, was passiert in zwei Wochen, in zwei Monaten, in sechs Monaten und vor allem ein Plan wie Schritt und Schritt wieder zu mehr Normalität geht. Aber ich bin genauso sicher, sie würden es, wir würden es uns allen nicht verzeihen, aber Sie auch Ihrer Regierung nicht, wenn wir jetzt lockerten, zu schnell lockerten und auf einmal in vier oder sechs Wochen wieder von ganz anderen Fragen stünden. Und ich bin von einem wirklich überzeugt mit dem, was wir sehen, auch in den Entwicklungen, dass wenn wir schaffen durch diesen März bis in den April hineinzukommen, wir tatsächlich das Schlimmste hinter uns haben könnten. Es kann miteinander gelingen. Das könnte das letzte, das zweite und das letzte Frühjahr in dieser Pandemie sein. Wir sehen übrigens in den Altersgruppen, die geimpft sind, es macht wirklich einen Unterschied. Bei den über 80-Jährigen gehen die Infektionszahlen deutlich zurück, die Krankenhausaufenthalte deutlich zurück. Also wir sehen mit dem Impfen tatsächlich, wir haben den Weg raus aus der Pandemie begonnen. Er ist beschwerlich. Er ist mühsam. Jede Woche zu lang. Ist gerade eine harte Woche. Aber wir sind auf dem Weg raus."
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Die Unterstützung in der Bevölkerung für Gesundheitsminister Spahn und Wirtschaftsminister Altmaier (beide CDU) sinkt laut ARD-"Deutschlandtrend" weiter. Die Zufriedenheit mit der Bundesregierung fällt auf den niedrigsten Wert seit Pandemie-Beginn.

Gesundheitsminister Jens Spahn und Wirtschaftsminister Peter Altmaier (beide CDU) sind in der Gunst der Wähler deutlich abgesackt. Spahn erzielt in einer repräsentativen Umfrage von infratest dimap für den ARD-"Deutschlandtrend" mit 39 Prozent den geringsten Zuspruch in der Bevölkerung seit November 2019. Im Vergleich zum Vormonat ist sein Zustimmungswert um zwölf Prozentpunkte abgestürzt.

Bei Altmaier ging die Zustimmung um 10 Punkte auf 33 Prozent runter. Für ihn ist es der schlechteste Wert seit Übernahme des Wirtschaftsressorts. Mit der Arbeit der Regierung insgesamt sind derzeit 50 Prozent zufrieden (Februar: 55 Prozent), 49 Prozent üben Kritik – das ist der schlechteste Wert für das Kabinett seit dem Beginn der Pandemie.

Kanzlerin Merkel bleibt beliebtestes Regierungsmitglied

Auch die Zustimmungswerte für Bundeskanzlerin Angela Merkel sind gesunken, insgesamt wird die Arbeit der Kanzlerin aber noch positiv bewertet. Eine Zustimmung von 64 Prozent bedeutet ein Minus von 5 Punkten im Vergleich zu Februar. Es ist der niedrigste Zustimmungswert für Merkel seit April 2020.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz ist nach Merkel das zweitbeliebteste Regierungsmitglied – der Finanzminister kommt auf eine Zustimmung von 48 Prozent, plus 2 Prozentpunkte im Vergleich zu Februar.

Bei den für die Kanzlerkandidatur der Union gehandelten Parteivorsitzenden und Ministerpräsidenten Armin Laschet (CDU) und Markus Söder (CSU) haben sich die Zustimmungswerte kaum verändert. Söder schneidet mit 54 Prozent weiter deutlich besser ab als Laschet (35 Prozent).

fs DPA

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